Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Atlas & Axis: Confrontation

Viele Details, jedoch mit Längen
Wertung: 6/10
Genre: Power Metal
Spielzeit: 42:22
Release: 29.03.2014
Label: Eigenproduktion

Die Garantie einer ordentlichen Produktion ist sofort gewährleistet, wenn Gurd-Frontnase V.O. Pulver hinter den Reglern steht. Und auch die Tatsache, dass Atlas&Axis der Hardrock-liebenden Schweiz auch mal eine satte US-Metal-Kante verpassen, klingt spannend. Doch leider beschränkt sich die Aufregung letzten Endes wohl eher auf die Rahmenbedingungen, unter denen das in Eigenregie herausgegebene neue Album entstanden ist. Musikalisch ist "Confrontation" nämlich bestenfalls oberer Durchschnitt, hier und dort mit einigen interessanten Momenten, insgesamt aber zu unspektakulär, um vergleichbaren Acts wie Jag Panzer qualitativ gefährlich werden zu können.

Auf "Confrontation" definiert sich nahezu alles über Riffs und stampfende Grooves. Man spürt bisweilen einige von Accept inspirierte Ideen, die dann mit dem üblichen Sound der US-Metal-Gitarrenfront vereinigt wird, in der Kombination auch phasenweise Spaß macht, dann aber nicht mehr mit den passenden Übergängen im Songwriting verwöhnt wird. Es fehlt schon in den Refrains an entsprechendem Durchsetzungsvermögen, und teilweise einfach nur ein paar gradlinige Riffs zu erleben, ist eben nicht das, was man von einer hochklassigen Power-Metal-Combo erwartet. Besser funktioniert es in den epischen Nummern, von denen die Band allerdings nicht sonderlich viele im Angebot hat. Doch das ruhig aufgebaute "To The Lost" zeigt ziemlich klar, dass in diesen Eidgenossen wesentlich mehr Potenzial steckt, als von den Herren hier abgerufen wird - und das ist im Hinblick auf die verschwendeten Optionen natürlich bedauerlich.

Der Rahmen bleibt indes geschützt; soundtechnisch sind Atlas&Axis bestens bedient, das neue Album ist herrlich differenziert aus dem Endmix geraten und versteckt die entscheidenden Details nicht. Aber beim Songwriting hapert es bei diesen Schweizern leider noch in vielen kleinen Facetten. Und da besonders der mittlere Teil der Scheibe oftmals zum Skippen einlädt, muss auch die Endbewertung eher verhalten bleiben - schade eigentlich, denn die Gitarren suggerieren wesentlich mehr als Atlas&Axis schlussendlich bieten können.

comments powered by Disqus

Das Wochenende klingt mit Volldampf aus

 

 

„Das ist genau der Punkt, kein erhobener Zeigefinger“

Perfekter Tour-Abschluss, der mehr Zuschauer verdient hätte

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging