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Astrophobos: Arcane Secrets

Black Metal mit Zukunft
Wertung: 7/10
Genre: Black Metal
Spielzeit: 16:28
Release: 23.11.2010
Label: Eigenproduktion

Mystische, bedrohliche Dunkelheit, der eisige Wind Schwedens... Nein, diese EP enthält keinen Heavy Metal, sondern, wie zu vermuten ist, schwedischen  Black Metal. Dass diese Band ursprünglich aber wirklich aus dem klassischen Heavy Metal kommt, ist angesichts der Musik von  „Arcane Secrets“ eine überraschende Tatsache.

Astrophobos liefern mit „Arcane Secrets“ ihren klaren, aber genauso ursprünglichen Black-Metal-Erstling ab und stellen sich dabei recht geschickt an. Der Sound klingt roh und wüst und ist dennoch so klar produziert, dass sich die einzelnen Elemente deutlich herauskristallisieren. Dies ist bei Astrophobos besonders wichtig, da sie in ihrer Musik viel Wert auf ein ausgeprägtes Melodiespektrum legen. Die Melodien sind ausgefeilt und abwechslungsreich und haben einen Klang, der passend zu der Herkunft der Band den nordischen Gebieten zugeordnet werden kann. Der Black Metal von Astrophobos wirkt dadurch im Vergleich nicht so abgedroschen und stumpf wie leider bei so vielen anderen jungen Musikern aus diesem Bereich. Das höchste Maß an Originalität erreichen ihre Melodien aber leider auch nicht. Dafür sorgt der ein oder andere abgegriffene Riff, der bei „Divine Necromancy“ auftaucht und das Hörvergnügen trübt. Diese leider nur allzu bekannten Riffs wirken wie Fremdkörper in einer sonst stimmigen und eigenen Melodieabfolge. Sie fallen dabei aber nicht so stark ins Gewicht wie vermutet und verblassen im Gesamtbild zu ungeschickten Ausrutschern. Dies wird gleich im nächsten Lied „Arcane Secrets“ wieder deutlich, in welchem sich die Melodien neuartig, eingängig und mitreißend zeigen. Im Weiteren arbeitet das schwedische Trio mit interessanten und nachdenklichen Gitarren-Soli, die zusammen mit den Melodien die Steckenpferde der Band bilden.

Unterstützt wird die gitarrenlastige Musik auf dieser EP von durchgreifendem, hartem Drumming, was den teilweise recht sanften Melodien die benötigte Härte verpasst. Zusammen mit den rauen, aber klar verständlichen (!) Vocals bildet das Schlagzeug die Black-Metal-Grundlage, die in der Arbeit der Gitarren nur bedingt zu hören ist.

Astrophobos bieten mit „Arcane Secrets“ eine solide Black-Metal-EP, die reich an Melodien ist und sich dadurch von der breiten Masse abzuheben weiß. Obwohl die Ansätze sehr vielversprechend sind, kann aber noch mehr aus ihrer Musik herausgeholt werden. Angesichts der vorliegenden CD kann man dem ersten Album dieser Band aber in diesem Punkt sehr zuversichtlich entgegen sehen. Denkt man an den leicht nordischen Hauch, den Astrophobos in „Arcane Secrets“ verbreiten, ist auch eine Entwicklung in den Pagan Metal nicht ganz auszuschließen. Welche Richtung diese Band aber wirklich einschlägt, wird die Zukunft zeigen. Feststeht aber jetzt schon: Bei diese EP handelt es sich um einen guten Vorgeschmack, der Lust auf mehr macht. Reinhören!

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