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A.S.S.: European Promo 2012

Neue Band rund um die Halloween-Recken Brian und T.J.
Wertung: 7,5/10
Genre: Heavy Metal
Spielzeit: 24:19
Release: 26.10.2012
Label: Eigenregie

Ende Oktober tourten die Detroiter Halloween durch die deutschen Clubs und machten so ganz nebenbei bei dem von The-Pit.de präsentierten Metal City Festival XVII halt. Nach der Show ließ sich die ganze US-Metal-Truppe am Merchstand blicken, irgendwann kam dann Frontmann Brian Thomas mit vorliegender CD an und meinte: „Hier, hör mal rein, meine neue Band!“ Leider gab es keine Chance für eine weitere Aufklärung, denn zu sehr wurde er schnell wieder in Beschlag genommen.

Ist dem guten Brian zu langweilig? Waren Halloween zu lange zu untätig, ist er auch mit den Detroitern Syrant, denen er seit 2006 seine Stimme leiht, nicht auch schon belastet genug? A.S.S. – offen bleibt hier erst einmal, wie denn das Runen-Doppel-S wirklich gemeint ist, wieso die Amerikaner wieder einmal als unbedächtig und/ oder oberflächlich daherkommen – wurden 2010 von eben Brian zusammen mit Gitarrist T.J. Richardson gegründet (letzterer ist seit 2012 auch Teil der Halloween-Familie). Komplettiert werden die Metaller von Chris Taylor (Youthcorpse) am Bass, Foot sitzt hinter den Kesseln und Brandon Richardson bedient die zweite Gitarre.

Sechs Songs haben A.S.S. auf diese CD-R gepackt, die natürlich eindeutig durch Brains Stimme geprägt sind. Wer seine nölig nasale Stimme partout nicht mag, der braucht hier schon gar nicht mehr weiterlesen, denn stimmlich sind natürlich die Parallelen zu Halloween mehr als offensichtlich. Doch im Gegensatz zu seiner Stammband ist hier Brian nicht der Horror-Geschichtenerzählsänger, denn bei A.S.S. geht es ein bisschen weniger theatralischer zu, Brian will den Spaßfaktor mehr in der Vordergrund geschoben wissen. Nächster wesentlicher Unterscheid zum aktuellen Halloween-Album ist der fette Drumsound. Hatte die Snare noch auf „Terrortory“ einen sehr, schreiben wir mal „eigenwilligen“ Sound, so knallen hier die Drums wesentlich fetter und mit deutlich mehr Wucht scheppert auch die Snare.

Geboten wird abwechslunsgreicher US-Metal, der sich natürlich nicht ganz von Halloween loslöst, aber z.B. bei „The Running Of The Bull“ mit einigen interessanten Gimmicks daherkommt. Bläser-ähnliche Tonfragmante, ein Klackern, welches wohl an Kastagnetten erinnern soll, die spanische Trompete mischt sich ebenfalls ein und auch die Gitarre arbeitet das andalusische Thema auf – die Stierhatz kann beginnen. In „I Am A Warrior“ wird kurz die amerkanische Nationalhymne verhohnepiepelt, der Opener „Sabbwacwij“ wird zuerst noch mit einem Klavierintro eingeleitet, entwickelt sich dann aber zu einem manchmal am Power Metal kratzenden Headbanger, Brian setzt zum markerschütternden Schrei an, nölt dann aber wie bei Halloween bekannt und T.J. packt ein langdudelndes Solo drauf.

Da darf man sicherlich gespannt sein, wie das fertige Werk denn klingen wird, denn das finale Mastern ist mittlerweile ebenfalls durchgestanden, die komplette CD soll dann sogar noch zum Ende des Jahres vorliegen. Leider bleibt es noch offen, ob die Herren von A.S.S. ein Label im Petto haben oder sich auf dem D.I.Y.-Trip begeben. Fans von straighteren Halloween dürften auch bei A.S.S. auf ihre Kosten kommen.

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