Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Asian Kung-Fu Generation: Fan Club

Reine Entspannungsmusik
Wertung: 6/10
Genre: Visual Kei
Spielzeit: 56:29
Release: 24.11.2006
Label: Gan Shin Records

Asian Kung-Fu Generation? Ein recht ungewöhnlicher Name für eine Band. Aber auf der anderen Seite ist dieser Name auch wieder so dermassen bescheuert, dass er fast schon wieder genial ist.

Seit mittlerweile zehn Jahren sind Kensuke, Masafumi, Takahiro und Kigoshi recht erfolgreich in ihrer japanischen Heimat unterwegs. Jetzt - mit ihrem nunmehr sechsten Studioalbum “Fan Club“ im Gepäck - setzen sie zum grossen Sprung über den Teich an. Genauer gesagt, versucht man nun Dank “Gan-Shin Records“ auch in Deutschland Fuss zu fassen.

Die musikalische Schiene des Quartetts zu kategorisieren ist in diesem Falle recht simpel und lässt sich problemlos mit dem Etikett „asiatischer Pop-Rock“ versehen. “Fan Club“ bietet von seiner Instrumentierung her saubere und rein handgemachte „Gute-Laune-Musik“.

Die Klangstrukturen sind recht einfach gehalten, verlieren aber deswegen nicht an Wirkung. Irritiert ist man als Hörer dennoch ein wenig, wenn man sich im separat beiliegenden Bonus-Booklet mal die deutschen Übersetzungen der japanischen Prosatexte durchliest. Denn hier geht es zumeist um Menschen, die vielen Lebenssituationen völlig hoffnungs- und orientierungslos gegenüber stehen. Aber auch eine nicht geringe Portion an Verbitterung findet sich in diesen grösstenteils authentischen Texten wieder (zumeist dann, wenn es um eine zerbrochene und verlorengegangene Liebesbeziehung geht).

“Fan Club“ zu bewerten ist gar nicht mal so einfach. Zwar bietet das Album mit “Blue Train“ und “World Apart“ zwei ganz interessante Single-Ausskopplungen, aber von wirklichen „Krachern und Über-Songs“ kann man hier auch nicht unbedingt sprechen. Wirklich schlecht ist die musikalisch dargebotene Palette auf “Fan Club“ aber eben auch wieder nicht! Vielleicht liegt es aber auch einzig und allein daran, dass der dargebotene - eher „unauffällige“ - Sound der Asian Kung-Fu Generation für westliche Ohren einfach noch etwas ZU ungewohnt ist?

Schwierig zu sagen... Aber in jedem Falle sollte man den vier Herrschaften mit “Fan Club“ eine Chance einräumen und eine vorurteilsfreie Hörprobe vornehmen. Sehr gut eignet sich das Album übrigens auch als reine Entspannungsmusik. Denn hier kann man durchaus wirklich mal abschalten und seine (allzu oft geschundene) Seele baumeln lassen.

comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna