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Armory: The Dawn Of Enlightenment

Für Fans von Gamma Ray, Edguy, Helloween, Angra oder Labyrinth bestens geeignet
Wertung: 8.5/10
Genre: Melodic Power Metal
Spielzeit: 69:50
Release: 28.12.2007
Label: Eigenproduktion

Armory nennt sich eine Band aus Townsend, Massachusetts, die sich bereits 2001 gegründet haben und sich dem melodischen Power Metal verschrieben haben. Nach 3 Jahren nahm man 2004 das Demo „The Dawn of Enlightment“ auf, das bereits guten Anklang fand. Warum auch immer nahm man die selbst Scheibe allerdings neu bearbeitet im Jahr 2007 nochmals neu auf. Der damalige Engineer Peter Rutcho, der im Studio die Keyboards für die Neuaufnahmen einspielte, ist mittlerweile sogar als festes Mitglied eingestiegen. Nach dem Zugang von Tom Vieira an den Drums konnte sich nun Joe Kurland voll und ganz seinem Posten an der Gitarre widmen!

Egal ob Neuaufnahme, sowie Sinn und Unsinn darüber, denn „The Dawn of Enlightment“ ist wirklich ein äußert herausragendes Melodic Power Metal Album geworden, bei dem man sich wundert, dass sich noch kein Label dem Sextett angenommen hat, denn Armory beweisen hierauf ein gewaltiges Potenzial!

Mit typischem US-Power Metal darf man die Musik aber keineswegs vergleichen, denn die Amis haben sich hier eher am europäischen Markt orientiert und wurden dabei deutlich von Bands wie Helloween, Gamma Ray, Labyrinth, Rhapsody of Fire, Hammerfall, Edguy oder aber auch Angra inspiriert, ohne dass hierbei großartig abgekupfert wird.

Wichtig hierbei ist, dass alle Musiker ihr Handwerk wirklich verstehen und so auch das eine oder andere recht anspruchsvolle Riff, aufwändige Lick oder herausragende Solo aus dem Ärmel gezaubert wird. Vor allem Keyboarder Peter Rutcho kann es hier wirklich mit Größen wie Tuomas Holopainen, Alex Staropoli oder Jens Johansson aufnehmen. Doch stehen die beiden Gitarristen nicht in zweiter Reihe, sondern ordnen sich qualitativ auf gleicher Ebene ein.

Vor allem Tracks wie „Faith in Steel“ (sehr melodisch), „Riding the Cosmic Winds" (herausragende Soli), „Warrior Forlorn” (mit herausragenden Vocals), “Forged in Dragon Flames” (ein Hammer Instrumental mit massig Hooklines) sowie das übermächtige Titelstück „The Dawn of Enlightment“ (mit fast 14 Minuten Spielzeit) können hier am meisten überzeugen, wobei man dadurch jedes mal ins Grübeln kommt, weswegen Armory bislang noch keinen Plattenvertrag ergattern konnten? Klar gibt es auch schwächere Songs wie die schmalzige Halbballade „Forever Triumphant“ oder das durchschnittliche „The Eyes Of Time“, aber hey, es gibt renomiertere Bands, die noch mehr Schrott auf ihren aktuellen CDs haben.

Im übrigen enthält die neue CD noch den Iron Maiden Coversong „The Flight of Icarus“ sowie die Vermetalisierung des Themas eines Computerspiels namens „Dr.Wily“, was wirklich sehr gut gelungen ist.

Fazit: Fans von oben genannten Bands sollten unbedingt zugreifen, da man sich auch ohne Plattenvertrag nicht hinter den großen Bands sich verstecken braucht. Wollen wir nur hoffen, dass ein Label sich bald Armory annimmt!

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