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Armagedda: I Am

Wiedergefundene Schätze
Wertung: 6.5/10
Genre: Black Metal
Spielzeit: 23:25
Release: 06.08.2010
Label: Eisenwald / Nordvis

Gegen Ende der achtziger Jahre und bis Mitte der Neunziger gab es eine große Bewegung im Black Metal-Sektor. Die Schweden von Armagedda waren Teil dieser Bewegung. Gegründet wurde die Band 1999, aufgelöst hat sie sich 2004. Einer der zwei Sessiondrummer war Erik Daniellson, der heute bei Watain den Bass spielt. Nun werden von diesem Kultduo vier bis dato unveröffentlichte Tracks herausgebracht. Der Sound ist roh, sehr roh, er entspricht eben den 1992 geltenden Standards für Knallhart-Black Metal. So rauscht und zerrt es fröhlich vor sich hin. Der Sound des Old School Black Metal weckt Erinnerungen an vergangene Tage und ohne ihn wäre diese Veröffentlichung nicht mal halb so viel wert wie sie tatsächlich ist. Erscheinen wird „I Am“ als Digipack und als LP mit anderem Layout.

 

„Den Skrivna Eskatologin“ ist eine räudige Black Metal-Nummer mit Up-Tempo und Blastparts, die sich beinahe auf drei Riffs beschränkt. Mit einer Spielzeit von 6:23 Minuten liegt die Nummer im für skandinavischen Black Metal allgemein gültigen Rahmen. Der eingangs beschriebene Sound trägt maßgeblich zur Atmosphäre bei und verleiht dem Stück einen Charakter.

 

Der Midtempo-Rumpler „De Vanhelgade“ öffnet dann eine ganz andere Schublade. Das Lied poltert von einem Riff zum anderen und der Keifgesang tut sein Übriges, um dem geneigten Hörer ein grimmiges Lächeln zu entreißen.

 

Der Titelsong der MCD, „I Am“, schlägt genau in dieselbe Kerbe wie das Vorgängerstück: eingängiger, hypnotisierender Black Metal finsterster Art - ein Gänsehautsong.

 

„Cold Eon“ ist so kalt, dass man erfrieren könnte, allein das Intro lässt erschaudern. Der durch Mark und Bein fahrende einleitende Schrei tut sein Übriges. Sollte im Musikunterricht jemals über skandinavischen Doom Black Metal gesprochen werden, dann müsste eigentlich dieses Stück als Hörbeispiel kommen.

„I Am“ ist eine Zeitreise rückwärts ins Herz der neunziger Jahre. Zu hören gibt es ungeschönten, rohen Black Metal den skandinavischen Urgewalten gleich. Interessant ist die CD für Fans des Neunziger Jahre Black Metal und auch Sammler, denn in recht großer Auflage wird das Teil sicher nicht erscheinen.

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