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Archeon: End Of The Weakness

Ich rate eher zu den Originalen wie Children of Bodom, Kalmah oder Norther
Wertung: 5.5/10
Genre: Melodic Death Metal
Spielzeit: 34:50
Release: 21.01.2008
Label: Metal Mind Prod.

Archeon stammen aus Polen und entgegen den dort üblichen ‚Vorgaben’ spielen die Jungs weder Death Metal der Marke Vader und Co., noch Black Metal. Allerdings können die Youngsters weder durch originelle Ideen geschweige den Eigenständigkeit glänzen.

Übrigens wurde „End of Weakness“ ursprünglich bereits 2005 (!) veröffentlicht und wird nun lediglich von Metal Mind neu für den deutschen Markt heraus gebracht. Archeon gibt es eigentlich auch gar nicht mehr, mittlerweile nennt man sich Made of Hate!

Dabei begann der Keyboard-Anfang von „Arising“ noch recht vielversprechend, doch sobald die weiteren Instrumente einsetzen, fallen einem nur noch die Bandnamen Children of Bodom, Norther und Dispatched ein. Okay, hin und wieder zeigt man sich, vor allem was die Soli betrifft, ein wenig mehr von der Klassik beeinflusst, was auch der abschließende Brahms-Coversong „Hungarian Dance“ veranschaulichen dürfte. Während hier die Leadgitarren allerdings herausragende Arbeit leisten, klingt die Rhythmusfraktion inklusive der E-Gitarre wirklich einfach nur billig, wobei vor allem der Anschlag origineller hätte ausfallen können. Zweistimmige Gitarren wären hier sicherlich auch cooler gewesen.

Doch zurück zu „End of the Weakness“: Eigentlich, wenn man es mal nüchtern betrachtet, kann kein Song durch herausragende Ideen überzeugen (der Akustik-Anfang von „Queen of the Night“ sowie der Refrain klingen nicht schlecht, und der Mittelteil von „Prayer“ klingt wirklich gut); alle sind nach dem Schema F aufgebaut und arrangiert worden und vor allem die Grundriffs sind wirklich nahezu langweilig ausgefallen, da viel zu viel Akkordgeschraddel, aber viel zu wenig Ohrwurmmelodien eingesetzt wurden.

Wenn nun wenigsten der Sound um einiges fetter wäre, könnte man bei einigen Riffs noch ein Auge zudrücken, aber so erhalten die Songs einen Druck wie ein Katzenfurz! Eigentlich leicht verwunderlich, denn der Bass und das Schlagzeug klingen wirklich fast schon sehr gut produziert, auch am Sound der Leadgitarren lässt sich nichts beanstanden, aber die Rhythmusgitarren rauben den Songs jede Basis, wobei dies bei dieser Art Riffs leider ein großes Manko darstellt.

Dazu kommt noch, dass sich fast alle Songs zu ca. gefühlten 90% ähneln und quasi null Abwechslung bieten. Lediglich die Nummer „Lost Fool“ kann ein wenig Aufmerksamkeit erregen, ohne dabei an der Qualität der finnischen Vorbilder zu kratzen.

Fazit: Sollte man keine Probleme mit einem „billigen“ Plagiat haben, kann man bei „End of the Weakness“ bedenkenlos zuschlagen. Allerdings rate ich eher zu den Originalen wie Children of Bodom, Kalmah oder Norther zu greifen.

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