Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

AnsoticcA: Rise

Eine neue Gothic-Metal-Band aus den Niederlanden mit Feuer im Gepäck
Wertung: 9/10
Genre: Gothic Metal
Spielzeit: 59:40
Release: 05.11.2010
Label: Rockfeld Records + SAOL /H´Art/Zebralution

Ansoticca ist eine neue Gothic Metal-Band um die Sängerin Carie van Heden. Wieder eine neue Gothic Metal-Band, werden Stimmen laut, und wird dann auch noch gesagt, dass Ansoticca aus den Niederlanden kommen, werden neben den Stimmen direkt die Erinnerungen an After Forever wach, oder die Vergleiche zu Within Temptation und Epica erscheinen an der Bildoberfläche. Es kommt sogar noch „härter“, die Sängerin Carie van Heden hat an der selben Schule wie Floor Jansen (After Forever) gelernt, der niederländischen Rockacademie. Reiht sich Ansoticca also kleinlaut in die Reihe der großen und erfolgreichen Bands ein?

Ansoticca besteht aus fünf Mitglieder, die da wären: Carie van Heden (Gesang), Adrian Delborg (Gitarre), Jay Zee (Bass), Maarten de Vries (Synthesizer/Programming) und Zack Rabarti (Schlagzeug). Diese Fünf trafen aufeinander und das Projekt Ansoticca war geboren. Der Name der Band ist eine Ableitung einer liburnischen Gottheit, die in Kroatien verehrt wurde und die Göttin der Liebe repräsentiert. Sie wird auch mit der römischen Venus verglichen.

Diese niederländische Band präsentiert nun ihr erstes Album namens „Rise“. Für die Aufnahmen konnte zusätzlich der Gastmusiker Johan von Stratum (Stream Of Passion) gewonnen werden, der die erfahrenen Musiker zusätzlich unterstützen konnte.

Das Album beginnt relativ sacht. Der erste Song „A New Day“, welcher rein instrumental ist, kann als Intro durchgehen und geht auch direkt über in Song Nummer zwei, „Endless Sacrifice“, in welchem zwar kraftvolle Gitarren im Vordergrund stehen, die Stimme Caries aber eher nervenaufreibend und so gar nicht harmonisch im Zusammenspiel mit den Instrumenten klingt. Der Song wird zusätzlich von männlichen Backing Vocals unterstützt, was zwar deutlich macht, dass es sich auch um ein Metal-Album handelt, aber auch das überzeugt nicht. Leider schafft auch der dritte Song nicht, den Hörer zu fesseln. Nur bitte jetzt nicht den Player ausschalten, diese fünf Minuten durchhalten, Caries Stimme wird hier schon deutlich griffiger und ihr Wiedererkennungswert und ihre Fähigkeiten, auch hohe Töne sauber zu singen, werden handfest.

Dann endlich schaffen Ansoticca es mit „Rise“ zu packen. Der Song beginnt mit einem kleinen Lautegeplänkel und schon mausert sich der Song zu einem Song, der sich auch Titelsong eines Albums nennen darf. Die Stärken der neuen Band Ansoticca kommen hier deutlich zum Vorschein: eine klare, markante Stimme, die nicht vergleichbar mit Floor Jansens oder Sharon den Adels ist - leider aber auch noch nicht die Erfahrung vorweisen kann. Es klingt noch sehr lehrbuchhaft, was aber absolut nicht schlecht ist.

Wirklich Klasse hat aber „I’m Alive“, denn dieser Song, der auch schon als Video verfügbar ist, greift alles auf, was Gothic Metal nur bieten kann. Beginnend mit einer fast gälischen Melodie, greifen dann schon laute, griffige Gitarren ein. Und die Krönung ist dann wirklich Caries Gesang. Hier zeigt sie ihre Stimme mit voller Präsenz und das lehrbuchhafte Singen weicht einer experimentellen Art, die ihr so viel besser steht. Das ist das, was Ansoticca weiter ausbauen müssen, um sich eben nicht unter zu ordnen, in die Reihe der vielen Gothic Metal-Bands. Der Song schafft es, den Hörer in eine fremde Welt zu entführen, aber auch das Tanzbein möchte hier geschwungen werden und die Haare wollen endlich wieder fliegen.

Es ist als hätten Ansoticca fünf Songs gebraucht, um warm zu werden, denn auch die folgenden Songs sind gut und überzeugen. Zu nennen ist hier auf jeden Fall der ruhige Song „Open Your Eyes“, der auch gälische anmutende Melodien mitführt und erstmals steht Caries Gesang über den Instrumenten, die ihr hier die Bühne räumen. Auch „Open The Gates“ macht das gute Zusammenspiel der Band deutlich, Ansoticca zeigen hier nachdrücklich, dass alles zusammen passt. Gesucht und gefunden kommt einem gerade bei diesem Song in den Sinn.

Hier heißt es nun weiter machen und sich behaupten im bunten Reigen der GothicMetal-Bands. Wenn Ansoticca live so überzeugen wie auf dem vorliegenden Album „Rise“, ist das aber überhaupt kein Problem.

comments powered by Disqus

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann