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Angantyr: Sejr

Rifforientierte Kost aus Dänemark
Wertung: 6/10
Genre: Black Metal
Spielzeit: 54:22
Release: 02.06.2006
Label: Det Germanske Folket

Old Schooliger Black Metal aus Dänemark. Genau das Richtige bei solch sommerlichen Temperaturen. Wobei, das Cover verspricht eigentlich auch eine hitzige Platte, so ist doch ein Kreuz in Flammen darauf zu sehen. Also schnell in den Player damit und abwarten, was Det Germanske Folket uns nach solchen Überfliegern wie Orlog nun vorsetzen.

Aha, ein Keyboardintro mit Ohrenschmerzgarantie, doch dann ein Lichtblick: eine Violine, sehr nett anzuhören. Recht außergewöhnlich für Black Metal der älteren Spielart. Mit einem herben Schrei startet dann aber auch das schwarzmetallische Massaker durch christliche Dörfer und Schlachtreihen. Die dänischen Mannen um Angantyr nämlich scheinen den Lyrics nach zu urteilen zu der harscheren Sorte nordischer Heiden zu gehören. Sprich Christenschlachten und Heil Wotan. Nicht sehr innovativ und interessant, aber es soll doch die Musik im Vordergrund stehen und nicht die in dänisch vorgetragenen Texte. Die Art aber, wie sie dem Hörer dargeboten werden, ist einwandfrei. Rau heruntergerotzt und passend zur Musik.

Achja genau, die Musik. Rifforientierter Black Metal ohne viele unnötige Knüppelorgien. Und ebenjene Riffs weisen eine hohe Qualität auf. Allerdings ruht sich die Kapelle aus dem sechs Millionen Menschen starken Land nördlich von Deutschland zu sehr auf ihren guten Hauptriffs aus und streckt einige Songs damit unnötig in die Länge. Das Schlagzeug ist recht tief und matschig aufgenommen, was aber nicht weiter stört, da es eher im Hintergrund agiert und nur manchmal Akzente setzt. Außerdem passt das auch wieder zum Gesamtbild mit den rauen Gitarrenstimmen. Insgesamt ist der Sound nicht überragend, aber annehmbar, gerade in der Hinsicht, dass auf ein Remastern der Lieder dieses ReReleases verzichtet wurde. Genau, Sejr ist ein ReRelease des im Jahre 2004 erschienenen Originals, welches recht schnell ausverkauft gewesen sein soll. Somit bringt das Ureuropa-Label Det Germanske Folket nun ein schmuckes Digipack dieser CD heraus.

Das Album hat Stärken, das Album hat Schwächen. In jedem Fall ist es eine gelungene Abwechslung zum High-Speed-Black-Metal, wie er auch so manches Mal von älteren Bands zelebriert wird. Anhängern moderneren Schwarzmetalls empfehle ich unbedingt ein vorheriges Reinhören, die CD dürfte nicht jedem gefallen, doch braucht sie bei manchen Personen auch einige Zeit zur Entfaltung.

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