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And One: Bodypop

Prima Ergänzung zum starken Album
keine Wertung
Genre: Elektro/Synthie-Pop
Spielzeit: 58:38
Release: 30.01.2009
Label: Out Of Line

Die jüngere Geschichte der EBM-Heroen And One verlief für den Geschmack der meisten Fans nicht immer befriedigend. Die Electro-Pop-Combo distanzierte sich ein ganzes Stück von ihren Wurzeln und steigerte sich entgegen aller kommerzieller Vernunft in die bandeigene Experimentierfreude. Mit dem aktuellen Album „Bodypop“ wagt man sich nun wieder viel deutlicher an klassische Songschemen heran und hat hierzu auch wieder ein paar todsichere Hooklines mitgebracht. Und noch mehr als das: Die Band vereint auf „Bodypop“ endlich wieder Hymnen, die auch in den einschlägigen Clubs Gehör finden sollten.

Infolge der überaus positiven Resonanz haben Steve Naghavi und seine Mannen nun noch einen draufgelegt. „Bodypop 1 ½“ bietet drei frische Remixes vom aktuellen Album und eine recht ungewöhnliche Huldigung an die eigenen Idole. Dazu gibt es die epische Originalfassung von „So klingt Liebe“ und das mit satten Beats aufgewertete ‚Love You To The End’ ebenfalls in der ursprünglichen Version. Value for Money, so scheint’s – und so ist es am Ende auch.

Dabei sind die Remixes im Grunde genommen nur das schmückende Beiwerk zur livehaftigen Cover-Show der Berliner Combo. Im Mittelpunkt stehen stattdessen die neun Live-Aufnahmen, die man in die zweite Hälfte von Bodypop 1 ½“ gepackt hat. Da wird A-Ha’s ‚The Sun Always Shines On TV’ mit einigen EBM-Passagen aufgewertet, ‚Big In Japan' von Alphaville mit reduzierten Keyboards aufgefangen, ‚Sometimes’ (Erasure) mit einer fast noch stärkeren Hookline ausgestattet und selbst der Pet Shop Boys-Schlager ‚It’s A Sin’ ins And One-Kostüm gepresst. Die Nähe zu den Originalen bleibt hierbei stets erhalten, da die Band lediglich einige EBM-Arrangements einfügt, den Charakter der Kompositionen aber aufrechterhält. Und auch wenn manche Nummer noch ein bisschen mehr Schwung vertragen könnte und der Gesang ein Streitthema bleibt, so ist der Unterhaltungswert beträchtlich.

Für einen speziellen Release ist die „Bodypop“-Nachlese daher nicht nur üppig bestückt, sondern auch sehr interessant konzipiert. Elektro-Liebhaber, die das Comeback sowieso schon mit offenen Armen empfangen haben, dürfen sich also freuen. „Bodypop 1 ½“ ist nämlich eine prima Ergänzung zum eh schon starken, eigentlichen Album.

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