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Alpha Tiger: Man Or Machine

Retro Metal
Wertung: 7.5/10
Genre: Heavy Metal
Spielzeit: 54:25
Release: 22.04.2011
Label: Sonic Attack / Soulfood

Die Welle der Metalbands, die auf Achtziger machen, ebbt nicht ab. Die deutsche Gruppe Alpha Tiger bringt nun mit ihrem Album „Man Or Machine“ eine weitere Langrille dieses Genres auf den Markt. Die noch recht junge Band wagt sich damit auf ein momentan hart umfochtenes Terrain. Mit dem aktuellen Album veröffentlicht die Combo bereits ihr zweites Werk. Das Erstlingswerk wurde allerdings noch unter dem Bandnamen Satin Black in Eigenregie veröffentlicht. Dadurch unterscheidet sich der Herstellungsprozess vom aktuellen Longplayer, der von „Godi“ Hiltmann im Studio von Karl Walterbach geschmiedet wurde.

Der größte Unterschied ist aber der neue Sänger Stephan Dietrich, ohne den, laut Aussage der Band, das neue Album nicht so ausgefallen wäre, wie es nun ist. Und so klingt das Album sehr authentisch nach der großen Zeit der Röhrenjeans und des Walk-Man. Der sehr warme Klang erinnert an Röhrenverstärker, Mehrspurtonbandgeräte und Langspielplatten. Am auffälligsten wird dieser Umstand anhand des Schlagzeugs, das keine Spur von Triggern und dergleichen enthält. Die Gitarren fallen sehr voluminös und druckvoll aus. Dabei wurde aber genau darauf geachtet, dass die Sechssaiter keine anderen Instrumente überdecken. Dadurch kann man sogar jeden einzelnen Ton der Bassgitarre hören. Dieser Umstand verleiht der Musik von Alpha Tiger eine besondere Tiefe. Der markanteste Teil der Gruppe ist allerdings unangefochten der Frontmann. Stephan Dietrich wird die Hörerschaft mit Sicherheit spalten. Der 08/15-Hörer wird sich mit seiner recht hoch angelegten Stimme oftmals nicht sofort anfreunden können, während Genrefans den Sänger auch als kleine Offenbarung empfinden könnten. Hier muss wirklich der persönliche Geschmack entscheiden. Technisch kann man Stephan Dietrich, wie den anderen Musikern auch, nichts ankreiden. Alpha Tiger legen keinen Wert auf belanglose Passagen.

Alle Momente der CD sind durchdacht und alle Arrangements sind genau geprüft worden. Dieser Umstand lässt die Scheibe manchmal schon so abwechslungsreich werden, dass sie vielleicht schon als leicht sperrig empfunden werden könnte. Die einzelnen Lieder sind geprägt von vielen verschachtelten Einzelpassagen, die in filigraner Arbeit zu funktionierenden Songs zusammengesetzt wurden. Dazwischen blühen immer wieder mehrstimmige Gitarrenläufe und die allgegenwärtigen Gitarrensolos auf, denen viel Platz auf dem Silberling eingeräumt wurde. Die Gruppe nutzt allgemein sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten aus. So sind auf „Man Or Machine“ von beinahe balladesken Gitarrenrocknummern bis hin zu wahren Speed-Metal-Salven alle Möglichkeiten der Komposition vertreten. Das Album wurde für Musikfreaks verfasst. Fans radiotauglicher Aufzugsmusik werden kaum Freude an der Scheibe haben, da man sich schon etwas Zeit nehmen muss, um sich in das Album hineinzuhören. Wenn man sich diese Zeit aber nimmt, dann eröffnet sich eine wahre Flut an technischen Spielereien und man hat lange Freude an der Musik der Band.

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