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All That Remains: Overcome

Je öfter man sie hört, desto besser gefällt sie
Wertung: 8/10
Genre: Metalcore
Spielzeit: 38:57
Release: 26.09.2008
Label: 13th Planet Records

Endlich ist es da – das neue Album von All That Remains, einer Band, die eigentlich nur als Nebenprojekt vom ehemaligen Shadows Fall-Sänger Philip Labonte gegründet wurde, aber dann doch zu dessen Hauptband avancierte. Mit Melodic Death Metal hatte man begonnen, heute wird die Band als Metalcore gehandelt – aber wie geht es mit dem vierten Studioalbum weiter?

Der Opener „Before The Damned“ klingt auf alle Fälle schon mal sehr vielversprechend – und man merkt gleich, dass der neue Drummer Jason Costa, der übrigens auch bei Diecast die Felle strapaziert, ein klasse Gewinn für die Band ist – hoffentlich bleibt er bei der Band, denn was das Schlagzeuger angeht, hatte die Band bisher eher wenig Glück, denn vier Männer hat die Band schon verschlissen: Den ersten Drummer Mike Bartlett sowie dessen Ersatzmann Shannon Lucas und die Live-Drummer von 2007, Colin Conway und Tim Yeung. Direkt der Opener zeigt deutlich, dass sich hier so mancher Technical Death Drummer eine Scheibe von Jason Costa abschneiden könnte. Die Riffs sind nicht so raffiniert wie das Drumming, hauen aber auch ordentlich rein.

„Two Weeks“ besticht durch eine besonders einprägsame Hookline, ständige Doublebass-Attacken und melodische Riffs, sodass dieser Track sicherlich länger als „Two Weeks“ in so mancher Playlist bleiben wird. Bei „Forever In Your Hands“ investiert besonders der Sänger Philip Labonte sein ganzes Können, sodass man sehr gelungenen, klaren Gesang, langgezogene, kehlige Screams und tiefes Growling vernehmen kann und schon denken könnte, man höre hier Björn von Soilwork.

Auch die weiteren Stücke sind allesamt sehr gut, sodass man eigentlich jedes beliebige rauspicken könnte – beispielsweise „A Song For The Hopeless“ weist sehr schöne Wechsel zwischen balladesker Harmonie und harten Passagen auf, der Titelsong „Overcome“ - der überraschenderweise der kürzeste Song des Albums ist – prescht mit ordentlich Speed durch die Boxen, während der letzte Song „Believe In Nothing“ es eher ruhig angehen lässt und zeitweise sogar an Sonic Syndicate erinnert.

Das neue Werk von All That Remains ist wieder einmal eine tolle Scheibe geworden – man ist vielleicht nicht auf Anhieb total überglücklich mit ihr, aber je öfter man sie hört, desto besser gefällt sie, sodass dann doch jeder mehr als zufrieden ist – Fans sowieso, Neulinge aber sicherlich auch.

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