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Alexis: Birds Of Prey

Heavy Metal aus dem südamerikanischen Chile
Wertung: 7.5/10
Genre: Power Metal
Spielzeit: 39:06
Release: 26.11.2010
Label: Pitch Black Records

Freddy Alexis erfreut sich als Gründungsmitglied der Bands Inquisicion und Witchblade in seinem Heimatland Chile bereits großer Beliebtheit, denn mit zweiterer stand er schon als Opener für Gamma Ray, Kreator und sogar zweimal für Iron Maiden auf der Bühne. 2009, nach seinem letzten Auftritt mit den Mannen um die Jungfrau, beschloss Alexis auf Solopfaden zu wandern und mit anderer Besetzung ein Projekt aus dem Boden zu stampfen, das ganz schlicht und einfach Alexis getauft wurde. Mit von der Partie sind Julio Cesar Alcaino (Gitarre), Carlos Sanchez (Gitarre), Jose Tomas Montecinos (Bass) und Gustavo Echeverria (Schlagzeug). Ein Plattenlabel wurde mit „Pitch Black Records“ schnell gefunden. Zusammen mit seinem Songwriter-Kollegen Gabriel Hidalgo kreierte Alexis neun Songs für seine Power Metal-Band, die auf dem Album „Birds Of Prey“  im November zur Feuertaufe freigegeben werden. Drei weitere Songs, die früheren Kompositionen entstammen, wurden als Bonustracks ebenfalls auf die Platte gepresst.

Ein etwa über einminütiges Intro leitet das Album ein. Es handelt sich dabei um ein sehr ruhiges und gelungenes Gitarrenzusammenspiel, doch dann geht es rasant weiter. „Shadows“ stellt sich als ein sehr schnelles rhythmisches Stück vor, in dem man schon jetzt erkennt, dass Freddy und seine Männer, auch gesanglich, sehr gut harmonieren.

Bei „Golden Path“ wird einen Gang zurückgeschaltet. Plötzlich tauchen Schüsse auf und mit den Worten „Watch your Fire“ wird auf den Song „Friendly Fire“ eingestimmt. Da es auf manchen Longplayern wie auf deutschen Autobahnen ist, wird irgendwann die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben und es kann wieder richtig aufs Gas getreten werden. Vor allem das schnelle Gitarrensolo des Tracks überzeugt durchaus.

Ruhiger und gediegener zeigt sich der Namensgeber des Albums „Birds Of Prey“. Einzig schnelle Elemente sind wieder die Gitarrensoli, die aber tatkräftig vom Drummer unterstützt werden. Rhythmisch und klangvoll wird der Bogen zu „Breaking the Spell“ gespannt, in dem Alexis eine liebliche Sopranstimme mit einfließen lässt. Mit „Metallizer II“ jagt das Fünferpack mit Tempo 200 über die Spuren des Aufnahmegeräts. Ein wahrer Genickbrecher, der keine Pause zulässt.

Besonders merkwürdig oder sogar befremdlich wirkt „Forest“. Das mit Urwaldgeräuschen unterlegte Stück ist rein musikalisch und von Keyboards dominiert. Eigentlich sollte dies als Outro dienen, wenn da nicht noch die drei Bonustitel gewesen wären. 

Dazu auserkoren wurde zum einen „Without You“, das, wie der Name schon verrät, eher zu den Schmusestücken auf der Scheibe zählt. „The Witchblade“ und „Killing Truth“ fahren dagegen wieder in die gewohnte Spur zurück und passen wirklich gut zum Rest.

„Birds Of Prey“ beweist, dass Freddy Alexis sich mit seinem Soloprojekt durchaus nicht übernommen hat. Er hat mit seiner Band ein sehr ausgeglichenes Album erschaffen, auf dem kein Song dem anderen gleicht und somit viele Eindrücke integriert und verarbeitet wurden. Hier zeigt sich chilenischer Power Metal von seiner besten Seite und ist es auf jeden Fall wert, angehört zu werden.

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