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Alchem: Demo 2005

Ausbaufähig
Wertung: 6/10
Genre: Dark Progressive Rock
Spielzeit: 15:54
Release: 30.11.2004
Label: Eigenproduktion

Italien – wunderschönes Land mit reicher kultureller Vergangenheit und einer uns eher unbekannten Rockmusikkultur/-landschaft. Kann sich noch jemand an die Italo-Pop Welle Ende der 70-er und Anfang der 80-er erinnern? Gruselig. Bitte nie wieder.

Inzwischen hat sich musikalisch einiges zum Guten gewandt. Immerhin gibt es tolle Bands wie Klimt 1918, Canaan, Chants Of Maldoror, Lacuna Coil und leider auch Rhapsody. Und – eine wieder erstarkte Gianna Nannini (unbedingt mal in ihr neues Album „Grazie“ reinhören).

Alchem sind ein Duo, das sich dem Dark Progressive Rock verschrieben hat. Bisher dachte ich, Dunkelheit und Progressivität schließen einander aus. Irrtum! Opeth, Evergrey und Pain Of Salvation – allesamt aus Schweden – haben ja längst bewiesen, dass diese Mixtur sehr wohl funktioniert.

Laut beigefügter Bandbiografie liegen die Anfänge im Jahre 1995. Seit 2001 arbeitet man ausschließlich zu zweit. „Demo 2005“ ist als Viertracker das erste eigenständige Lebenszeichen auf CD. Frau Annalisa Belli singt, spielt Bass und Keyboards. Ihr Partner Pierpaolo Capuano ergänzt das Ganze mit Gitarren- sowie Schlagzeugspiel.

Das Demo ist komplett selbst produziert, was leider zu hören ist. Die Songs sind sehr unterschiedlich geraten – von athmosphärisch-akustisch über gotisch-schräg bis hin zu wilden Frickeleien – gibt es eine Vielzahl von Ideen und Einflüssen zu entdecken. Es erfordert Ruhe und Geduld beim Zuhören. Das Erschließen der Songaufbauten und –strukturen braucht ein paar Durchläufe. Wer mit Progressive Rock der frühen Siebziger genauso viel anfangen kann wie mit typisch amerikanischem Deathrock wird sehr viel Freude an dieser Musik haben.

Der progressive Teil der Musik erinnert stark an die Legende King Crimson, während im Deathrock am ehesten die Amis von Cinema Strange und ihre italienischen Kollegen von Chants Of Maldoror als Verweis zu benennen wären.

Seid mutig und gebt den beiden eine Chance.

Fazit: Solider und ausbaufähiger Anfang zwischen zwei nur scheinbar unverträglichen musikalischen Kategorien.

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