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Airbourne: Runnin' Wild

Geiler Hard Rock der alten Schule!
Wertung: 9.5/10
Genre: Hard Rock
Spielzeit: 36:43
Release: 30.05.2008
Label: Roadrunner Records

Sollten AC/DC tatsächlich irgendwann aufhören, kann es nur eine Band geben, die ihren Platz einnimmt und das sind Airbourne, ein Quartett, das noch dazu ebenfalls aus Australien stammt.Die Jungs legen mit „Runnin’ Wild“ ihr erstes Full-length-Album vor, welches in anderen Ländern bereits im letzten Jahr zu haben war, bei uns aber erst Ende Mai diesen Jahres erschien.

Wer nicht schon wenn die ersten Töne des Openers „Stand Up For Rock ’N’ Roll“ erklingen, begeistert von seinem Sessel aufsteht und abrockt, dem kann eigentlich nicht zu helfen sein. Schneidendes, tightes, in den Arsch tretendes Riffing trifft auf filigranes Solospiel und über alldem thront die geniale, kreischige Stimme von Joel O’ Keeffe, der sich im Vergleich zur Vor-EP „Ready To Rock“ noch einmal deutlich verbessert hat und viel energischer und intensiver zu Werke geht. Allerdings gibt es in sämtlichen Bereichen ausschließlich Verbesserungen zu verzeichnen: Das Songwriting ist viel abwechslungsreicher und die Produktion wesentlich druckvoller.

Gerade was die Produktion angeht, kann man wirklich nur den Hut ziehen: Unfassbar, wie die knallt und das für eine Band, die ihr erstes reguläres Album herausbringt! Und trotzdem klingt das Gesamtbild wunderbar roh und dreckig, ganz genau wie bei AC/DC eben.

Zugegeben, die Band hört sich streckenweise schon sehr deutlich nach AC/DC an, aber für meine Begriffe kann man sie trotzdem nicht als bloßes Plagiat bezeichnen, dafür sorgt schon die eigene Stimme von Joel O’ Keeffe; außerdem schimmern manchmal auch durchaus ein wenig Mötley Crüe und die Backyard Babies durch.

Und mal abgesehen davon sind solche genialen Kracher wie das erwähnte „Stand Up For Rock ’N’ Roll“ (ein clever gewählter Eröffnungstrack, da er sich im Tempo immer mehr steigert und so gleich einheizt und zeigt, wo der Hammer hängt!), die Faust-schüttel-Mitgröl-Hymne „Too Much, Too Young, Too Fast“ (völlig simpel, aber wohl gerade deswegen genial), der Titeltrack (was für ein Mörder-Groove, ich krieg’ ’ne Gänsehaut, wenn ich nur dran denke!), „Diamond In The Rough“, „Fat City“ oder „What’s Eatin’ You“ einfach Songwriting von allererster Güte – schwache Refrains sucht man auf dieser Platte vergeblich.

„Runnin’ Wild“ bietet das, was der Old-School-Hardrocker in dieser Form, auf diesem Level schon lange nicht mehr vorgesetzt bekommen hat und was ihn dementsprechend nur zu freudigen Luftsprüngen und Zungenschnalzern veranlassen kann. Eine Band wie Airbourne hat es schon lange nicht mehr gegeben und ist das, worauf wir schon lange gewartet haben. Hoffen wir, dass die Australier das hohe Niveau, das sie auf „Runnin’ Wild“ präsentieren, halten können – sie haben das Zeug, ganz weit nach oben zu kommen. Doch jetzt wird erst mal die Repeat-Taste gedrückt…

Anmerkung zur Tracklist: Auf der australischen bzw. neuseeländischen Version des Albums findet sich als letzter Track anstatt von "Hellfire" der Song "Let's Ride".

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