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After All: This Violent Decline

Auf der Suche nach dem eigenen Stil
Wertung: 7/10
Genre: Thrash Speed Metal
Spielzeit: 38:41
Release: 31.07.2008
Label: Soulfood Music Distribution GmbH

Knapp anderthalb Jahre mussten die Heavy Metal Fans auf einen neuen Release von After All warten. „The Violent Decline“ ist bereits ihr 6. Album.Munter los geht`s mit „Frozen Skin“ mit viel Energie und Power. Die Produktion ist richtig gut geworden: Fette Rhythmusarbeit von Kevin Strubbe (Drums)und Erwin Casier (Bass). Trotz der etwas angehobenen Geschwindigkeit behalten sich After All immer noch eine gehörige Portion Melodie bei. Alles gespickt mit einer gehörigen Portion Thrash. Man kann schon gespannt sein, ob die alten Fans den neuerlichen Stilwechsel mitmachen.

Als zweiter Song wird uns „Violent Decline (Drawn To The Devil)“ vorgesetzt: Eingängiger Chorus, Speed Metal Gitarrenpassagen, also kurz gesagt alles, was das Headbangerherz begehrt, aber irgendwie nichts Neues. „Blackest Moon“ schlägt da wieder in die gleiche Kerbe, nett anzuhören, aber nicht wirklich etwas, was mich vom Hocker zu reißen vermag. „Sacraments For The Damned“ beginnt langsam, bevor es wieder in die Speed Metal Ecke springt. Dann kommen wir zu meinem Lieblingssong „Without Reason“: Ein schön dahin stampfender Heavy Song. Der Gesang von Piet Focroul könnte für meinen Geschmack etwas variabler sein. Mmh, kaum gemotzt, kommt ein kurzes Instrumental mit Namen „Monolith # 11“, welches sich für mich anhört wie ein nicht zu Ende geschriebener Song. Irgendwie würde da Gesang gut draufpassen, so im Power Balladen Stil. Nun ja, sei`s drum…

„Ruins Of Bones“ kommt dann direkt mal wieder etwas thrashiger rüber, trotz seines langsamen Mittelteils. „To Haunt You“ hätte auch an jeder anderen Stelle des Albums stehen können, was zumindest zeigt, dass das ganze Album wie aus einem Guss ist. Danach kommt „The Harlot“, welches mir besonders wegen dem gequält gesungenen „we all feel the same way“ gefällt.

Dann kommt auch schon der vorletzte Song namens „Blind Euphoria 2006“, welcher auch in der Bay Area in den späten 80ern entstanden sein könnte. Dries Van Damme und Christophe Depree liefern an den Gitarren absolut einwandfreie Arbeit ab, aber irgendwie schaffen sie es nicht, meinen Herzschlag gravierend zu beschleunigen. „Second Time Around“ bildet dann den Abschluss dieses absolut nicht schlechten Albums. Der Song beginnt für das Album ziemlich untypisch balladesk und hört sehr psychedelisch auf.

Fazit: Fragt mich jetzt bitte nicht, ob After All ihren eigenen Stil gefunden haben, das kann ich euch nicht sagen, da die letzten Alben alle anders klangen. Insgesamt wird es After All schwer haben, sich im großer Meer der Metal Combos durchzusetzen, da meiner Meinung nach das Originelle oder mal ein paar geniale Glanzpunkte fehlen. Auch fehlt mir bei der Musik eine gehörige Portion Aggressivität. Live, denke ich, wird die Musik noch einen Tick härter rüber kommen, vielleicht hat auch die Produktion ein wenig dazu beigetragen. Aufgenommen von Dee J. im Hype Studio, gemixt von Fredrik Nordström (In Flames, Arch Enemy, Soilwork) im Fredmann Studio in Göteburg und letztendlich gemixt im dänischen Antfarm Studio von Tue Madsen ( The Haunted, Hatesphere ). Vielleicht war das ein bisschen zuviel des Guten, obwohl der Rhythmussound sehr schön heavy rüber kommt. Gut ist das Album allemal, besonders für die Headbanger unter uns.

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