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Adorned Brood: Hiltia & Wigand

Für Fans ein Muss
keine Wertung
Genre: Pagan Metal
Spielzeit: 116:12
Release: 05.09.2008
Label: Black Bards

Über den Sinn und Zweck von Wiederveröffentlichungen lässt sich im Allgemeinen streiten: Hier kommt schnell der Verdacht auf, dass die Labels mit erfolgreichen Alben weiteres Geld scheffeln wollen.

Das Rerelease von Hiltia und Wigand, den beiden ersten Alben von Adorned Brood, hat jedoch seine Daseinsberechtigung: Die beiden 1996 ("Hiltia") und 1998 ("Wigand") veröffentlichten Alben waren auf jeweils 1000 Stück limitiert – und damit heutzutage nicht mehr regulär zu bekommen, sodass Fans auf kostenintensive Ebay-Angebote zurückgreifen mussten.

Aber nicht allein die beiden Alben finden auf den zwei CDs der Veröffentlichung Platz: Um es noch interessanter zu machen, befinden sich neben einem neuen Song, „Sons Of The Damned“ (enthalten auf dem aktuellen Album "Noor"), auch ein Video-Interview sowie ein Live-Video von drei Songs auf den Silberlingen.

Die Original-Songs der beiden Alben wurden fast unverändert übernommen, lediglich ein neues Mastering wurde ihnen verpasst. Das schlägt sich im Sound nieder, der aufnahmetechnisch nicht so ausgefeilt ist wie heutzutage der Fall. Nichtsdestotrotz sind „Hiltia“ und „Wigand“ eindeutig von Adorned Brood – dem Adorned Brood vor dem umstrittenen Album „Heldentat“.

Die beiden Alben, die musikalisch nahe beieinander liegen und sich dadurch sehr gut für ein gemeinsames Rerelease eignen, zeichnet der – im Vergleich zu heute – höhere Black Metal-Gehalt der Songs aus. Sie wirken insgesamt düsterer als aktuelle Werke, zumindest wenn man die reinen Folk-Tracks herausrechnet, von denen auf beiden Alben je drei vorhanden sind, jeweils am Anfang, am Ende und in der Mitte des Albums.

Besonders interessant sind natürlich die Songs, die hier das erste Mal auf CD veröffentlicht wurden: „Sons Of The Damned“ beginnt unspektakulär mit einem cleanen Gitarrenintro – bevor dann Schlagzeug, verzerrte Gitarre, Flöten und Gesang losbrechen. Der Refrain ist in der ersten Hälfte wieder ruhig und dominiert von Ingeborgs Cleangesang – und kehrt sich später in das genaue Gegenteil um: verzerrter Sound, verzerrte Vocals. Insgesamt ist „Sons Of The Damned“ ein abwechslungsreicher Song, auch durch besondere Passagen wie einen Klavier-Zwischenteil.

Auch wenn die beiden Frühwerke von Adorned Brood meiner Meinung nach nicht die Qualität der aktuellen Aufnahmen haben – der Sound an sich klingt teilweise recht dünn, trotz neuer Abmischung – sind sie für Fans ein Muss und wurden durch die Extras noch interessanter.

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