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4th Dimension: The White Path To Rebirth

Höchstes technisches Niveau, aber keine eigenen Ideen
Wertung: 6.5/10
Genre: Symphonic Power Metal
Spielzeit: 53:11
Release: 25.03.2011
Label: Crash & Burn Records

Die Italiener von 4th Dimension legen mit „The White Path To Rebirth“ ihr Debütalbum vor. Auf der Scheibe gibt es eine knappe Stunde symphonischen Power Metal in höchster Produktionsqualität zu hören. Zehn Lieder füllen die Spielzeit und die Gangart wechselt währenddessen von getragenen Balladen hin zu sehr schnellen Power-Metal-Krachern. Das geschieht mit allen möglichen Zwischenstufen, aber nicht in der beschriebenen Reihenfolge.

Eröffnet wird das Album mit der Nummer „The Sun In My Life“. Nach einem relativ langen Intro wechselt die Komposition in einen Wechsel aus Mid-Tempo-Arrangements und Doublebass-lastigen, schnellen Ausführungen. Dazwischen verstecken sich mehr oder weniger Keyboardorientierte Einschübe. Auch ein Soloduell mit der Gitarre wird zelebriert - alles schon einmal dagewesen, möchte man sagen.

Einige Tatsachen brennen sich aber auf den ersten Moment ein. Frontsänger Andrea kann durchaus als sehr talentiert bezeichnet werden. Das trifft auch auf die Musiker zu. Alle wissen, was sie machen und beherrschen ihre Instrumente. Gute Musiker alleine machen allerdings noch keine gute Band. Dafür sorgen die ausgereiften Songs, die auch so schnell nicht langweilig werden, obwohl sie von der Struktur her sehr ähnlich gehalten sind. Trotz der annähernd gleichen Arrangements können die Lieder aber auch Eigenheiten aufweisen, die auf der CD nur einmal vorkommen. Viele Keyboardarrangements sind speziell auf die einzelne Komposition abgestimmt und auch einzelne Sounds (auch Gitarrensounds) kommen ganz gezielt nur einmal zum Einsatz. Gesamt betrachtet kommt diese Tatsache allerdings kaum zum Tragen.

Die überwiegende Mehrheit der Arrangements sind dem geneigten Hörer wohl bekannt. Viele Bands, vor allem die Szenegrößen, lassen sich aus fast allen Riffs, Licks und auch Patterns herauslesen. Das ist sehr schade, weil die Band musikalisch eigentlich deutlich weiter entwickelt ist, als sie hier zu erkennen gibt. Keiner der Musiker hätte es nötig, sich so hinter den altbekannten Stilmitteln zu verstecken und auch der Frontmann könnte mit dieser Stimme doch viel mehr erwirken als das hier abgelieferte.

Natürlich hat hier jetzt jeder das Recht zu sagen, dass die Band ja wohl das machen darf, was sie will. Das stimmt vollkommen. Allerdings erarbeitet sie sich damit auch das Recht, eine von vielen zu sein. Ob das erstrebenswert ist, vor allem bei der hochkarätigen Konkurrenz, das muss jeder für sich entscheiden.

Die Italiener liefern ein durchaus ansprechendes und sehr gut gespieltes und produziertes Album ab, das nur zwei Haken aufweist. Erstens bietet es nur sehr wenig eigenen Charakter und zweitens nutzen die Musiker ihr Potential aus hier nicht erforschbaren Gründen nur zum Teil aus. Sie können ruhig zeigen, dass sie doch viel mehr können.

Power-Metal-Fans können hier beruhigt reinhören. Es erwartet sie keine (negative) Überraschung.

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