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Wacken Open Air 2013: Klage von Anwohnern

Am 19. Februar wird vor Gericht verhandelt

Haben die WOA-Fans bald weniger Grund zum Feiern?

Dieses Jahr findet das berühmteste Metalfestival der Welt bereits zum 24. Mal statt und inzwischen haben sich fast alle Anwohner längst mit der Situation, dass das kleine schleswig-holsteinische Dorf jedes Jahr für ein paar Tage von über 70.000 Hartwurst-Freunden kräftig aufgemischt wird, arrangiert und profitieren finanziell sogar teilweise davon. Nun aber stellen sich doch zwei Einwohner quer und drohen, den Fans die Party dieses Jahr zu vermasseln: Wegen zu hoher Lautstärke will man vor Gericht ziehen.

Hierbei geht es nicht um den maximalen Spitzenwert von 120 Dezibel, sondern um den Durchschnitt von 90 Dezibel, was laut dem Anwalt der Kläger immer noch 20 Dezibel mehr als erlaubt seien. Der Wert von 70 Dezibel solle zudem nur tagsüber gelten, für nachts strebe man sogar einen Wert von lediglich 55 Dezibel an.

Das zuständige Ordnungsamt verwies darauf, dass es sich hier immerhin um ein Heavy-Metal-Festival handle, das nicht zu leise sein dürfe. Hintergrund: Im Sommer 2000 starben beim dänischen Roskilde-Festival neun Menschen, als das Publikum wegen der geringen Lautstärke immer mehr in Richtung Bühne drängte. Am 19. Februar soll die Klage vor Gericht verhandelt werden.

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