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Sepultura: Andreas Kisser hätte mal fast bei Metallica gespielt

Kisser war 1992 bei Audition

Andreas Kisser mit Sepultura beim RHF 2013

Eine nette kleine Anekdote hat Sepultura-Gitarrist Andreas Kisser in einem Interview der "Guitar World" zum Besten gegeben: So sei er 1992 beinahe Ersatzgitarrist bei Metallica geworden, als James Hetfield damals für einige Zeit außer Gefecht war, nachdem dieser sich bei einem Auftritt schwere Brandwunden durch einen Pyro-Unfall zugezogen hatte. Zwar schlug er sich sehr gut, bekam letztlich aber doch nicht den Zuschlag, so Kisser:

"Phil Rind, der Sänger und Bassist von Sacred Reich, war gut mit Jason Newsted befreundet. Er hat meinen Namen gegenüber Jason erwähnt und der sagte: 'Klar, komm vorbei. Wenn du es schaffst, nach Denver in den USA zu kommen, kannst du gerne an der Audition teilnehmen.' Also kaufte ich mir direkt ein Ticket und flog nach Denver. Ich konnte alles von Metallica auswendig - außer das 'Black Album', das zu dieser Zeit noch ziemlich neu war.

Bis auf James Hetfield waren alle Bandmitglieder da und mein Vorspielen schien ihnen sehr zu gefallen. Vor allem Jason war sehr beeindruckt von meiner Spielweise und so kam ich ins Finale, wo dann auch alle vier Jungs von Metallica anwesend waren. Meine Konkurrenz war James Marshall (Metal Church-Gitarrist und früherer Metallica-Roadie).

Na ja, leider habe ich den Job nicht gekriegt, vielleicht weil ich zu der Zeit noch nicht das gesamte Repertoire drauf hatte. Aber trotzdem war es insgesamt eine sehr tolle Erfahrung für mich - und vor allem in Jason habe ich mit der Zeit auch einen guten Freund gewonnen."

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