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Ozzy Osbourne: Sharon betrog Jake E. Lee um Songwriting-Credits

"Wenn du uns verklagen willst, stell dich hinten an."

Erhielt anno 1983 nicht das, was ihm zustand: Gitarrist Jake E. Lee (2.v.r., hier auf einem Promobild mit seiner neuen Band Red Dragon Cartel).

In der Radiosendung SiriusXM Hair Nation hat Ex-Ozzy Osbourne-Gitarrist Jake E. Lee offenbart, dass er den Großteil des Materials von Ozzys '83er Klassiker "Bark At The Moon" geschrieben habe – als alleiniger Songschreiber wird allerdings für sämtliche Songs Ozzy Osbourne genannt. Lee:

"Die Plattenfirma hat mir damals gesagt: 'Wenn du Songs schreibst, wirst du natürlich auch als Urheber angegeben. So ist der Deal.' Also nehmen wir in Schottland auf einer Farm das Album auf. Kurz vor der Fertigstellung lässt man mir einen Vertrag zukommen, in dem steht, dass Ozzy Osbourne selbst alle Songs geschrieben hat, ich keinerlei Rechte an den Tracks habe und das auch nicht in der Öffentlichkeit sagen darf. Als ich Sharon (Osbourne, Ozzys Managerin) darauf ansprach, sagte sie: 'Wenn du nicht unterschreibst, fliegen wir dich nach Hause, haben trotzdem deine Tracks und jemand anderes wird sie neu einspielen. Und du kannst dich hinten anstellen, um uns zu verklagen.'"

Der Saitenhexer weiter:

"Ich sage das jetzt nur, weil es echt mies war. Was hätte ich machen sollen? Ihnen die Tracks überlassen, ein anderer Gitarrist spielt sie ein und ich versuche, die Plattenfirma zu verklagen? Das wäre keine gute Entscheidung gewesen."

An sich wenig überraschend (wer hat schon ernsthaft geglaubt, dass Ozzy wirklich Musik und Texte zu allen Songs im Alleingang geschrieben hat? Bitte! – Anm.d.Verf.), zumal Sharon Osbourne bereits bei den Neuauflagen der Alben "Blizzard Of Ozz" und "Diary Of A Madman" die Bass- und Drumspuren neu einspielen ließ, um der damaligen Rhythmusgruppe, bestehend aus Bob Daisley (Bass) und Lee Kerslake (Drums) keine Tantiemen mehr zahlen zu müssen. Was Jake E. Lee betrifft, so lernte er aus seiner Naivität und weigerte sich beim "Bark At The Moon"-Nachfolger "The Ultimate Sin" (1986) so lange, neue Songs zu schreiben, bis er einen Vertrag erhielt, der ihm garantierte, dass er auch in den Credits genannt wurde.

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