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Lamb Of God: Blythe darf wohl vorerst nach Hause

Kaution ist verdoppelt worden

Wahrscheinlich darf Randy Blythe (2.v.r.) vorerst in die Staaten zurück

Nachdem das tschechische Gericht die Kautionssumme für Lamb Of God-Fronter Randy Blythe von 200.000 auf 400.000 $ erhöht hat, darf der Sänger wahrscheinlich erst einmal nach Hause fliegen. Das Geld habe man nämlich beisammen, wie Blythes Anwalt Martin Radvan erklärte:

„Wir warten im Moment auf seine Freilassung, denn die Band hat die zusätzlichen 200.000 US-Dollar bereits zusammen. Da die Transferzeiten allerdings so lange dauern, ist er noch nicht wieder frei. Bisher deutet alles darauf hin, dass er heimfliegen darf. Er wird allerdings zurückkommen müssen, entweder für weitere Ermittlungen oder den Prozess, und das will er auch. Als weltbekannter Musiker kann er es sich nicht leisten, einfach von der Bildfläche zu verschwinden. Die tschechische Polizei und der Prager Staatsanwalt halten es für möglich, dass er einfach untertauchen wird, was eine vollkommen falsche Annahme ist. Wenn er das tun würde, würden überall auf der Welt Fandungsplakate mit seinem Gesicht hängen und wenn er weiter Musik machen will, dann wird er den Prozess durchstehen müssen. Und das wird er auch tun, denn er fühlt sich nicht schuldig.“

Laut dem Anwalt kommt Blythe mit den Haftbedingungen in dem tschechischen Gefängnis ganz gut zurecht:

„Randy Blythe ist ein intelligenter Mann. Er schreibt Songs und hat im Gefängnis damit angefangen, ein Buch zu schreiben. Er beschwert sich nicht, seiner Meinung nach wird er fair behandelt. Er versteht, dass das Gefängnis ein altes Gebäude ist und man daran nichts ändern kann. Natürlich hat er nicht das Bedürfnis, dort mehr Zeit zu verbringen.“

Warum die Band in den zwei Jahren seit dem tragischen Vorfall nie von selbigem unterrichtet wurde, kann sich auch Radvan nicht erklären:

„Ich habe wirklich keine Ahnung. Lasst es mich so ausdrücken: Niemand hat erwartet, dass dieser junge Mann, Daniel Nosek, einen Monat nach dem Konzert sterben würde. Sein Vater hat nach seinem Tod mit der Polizei gesprochen, die eine Ermittlung eingeleitet und mit verschiedenen Zeugen vom Konzert gesprochen hat. Die tschechische Polizei hat auch versucht, Kontakt zum U.S. Department Of Justice herzustellen, damit sie sich an der Ermittlung beteiligen, was jedoch abgelehnt wurde. Somit hat niemand die Band oder das Management informiert und keiner wusste etwas von den Ermittlungen. Da kann das U.S. Department Of Justice nicht gerade stolz drauf sein.“

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