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Flittern: rufen den Widerstand aus

"Viva Widerstand" zeigt Verbrechen von Rechtsextremismus

Artwork zur Single "Viva Widerstand"

Die Kölner Flittern, die sich jetzt bei Unter Schafen Records zuhause fühlen dürfen, haben mit "Viva Widerstand" eine wichtige und eindringliche Message in die Welt hinausgerufen; im neuen Video nimmt die Band uns mit auf eine Stadtführung zu den Schauplätzen rechtsextremistischer Verbrechen seit 1990. Das etwas längere Statement der Band zum Song und Video liest sich wie folgt:

"Viva Widerstand. Punkiger Song, politischer Text, Statement gegen Rassismus. Klingt nach 'ner eindeutigen Sache. Tatsächlich aber ist „Viva Widerstand“ das Release, das uns bisher das meiste Kopfzerbrechen bereitet hat und bei dem wir uns selbst am häufigsten hinterfragt haben. Denn nach dem Terroranschlag in Hanau, der Ermordung von George Floyd, Black Lives Matter und der insgesamt gestiegenen Aufmerksamkeit für insbesondere Rassismus haben wir uns - vielleicht zum ersten Mal so wirklich - gefragt, was wir als vier weiße Dudes gegen Rassismus unternehmen können. Ist es schon Aktivismus, in einer Punkband zu spielen? Profitieren wir persönlich viel mehr von strukturellem Rassismus, als wir mit Songs zum antirassistischen Diskurs beitragen können? Welche Relevanz hat unser Handeln, wenn wir selbst überhaupt nicht von Rassismus betroffen sind? Sind wir Teil der Lösung oder Teil des Problems? [...] Spoiler: Es ist schwierig. Bei vielen Fragen sind wir noch zu keinem Abschluss gekommen. Fest steht: Am Anfang steht die Information. Es ist 2021. Noch immer sterben Menschen durch rassistisch motivierte Gewalttaten und Terror. Rassistisches und nationalistisches Denken sind wieder angekommen in der Politik. Überall, in Europa und direkt vor unserer Haustür.
Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, im Video von „Viva Widerstand“ eine etwas andere Stadtführung durch Köln zu geben, indem wir Orte rassistischer Gewalttaten besuchen. Gleichzeitig behandelt der Songtext rassistischen Terror in ganz Deutschland seit 1990. Denn wenn wir vergessen und ignorieren, dass rassistisch motivierte Gewalt Alltag ist - auch hier, in dem was wir „Heimat“ nennen - haben die Nazis gewonnen.

Wir wollen Teil der Lösung sein. Jeden Tag ein bisschen mehr."

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