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Zita Rock 2012

Schwarz macht glücklich

Mono Inc. pflegen eine ausgiebige Kommunikation mit dem Publikum

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Mono Inc.

Die guten Wünsche von Zeraphine scheinen zu helfen. So lautstark und euphorisch Mono Inc vom Publikum begrüßt werden, so schweigsam bleibt auch der Himmel. Sänger Martin Engler schwelgt sogleich in Erinnerungen an das vorjährige Zita Rock, welches beinahe den übermächtigen Fluten zum Opfer fiel und als das Wasser von oben nur bei ihrem Gig zur Ruhe kam. Als dann zu „Gothic Queen“ auch noch Kusshändchen und betörende Blicke in die Zuschauerreihen geworfen werden, gibt es kein Halten mehr.

Mono Inc haben sich durch stetige Live-Präsenz in den letzten Jahren beachtlich nach vorne gespielt. Wenn dann noch die Kommunikation mit dem Publikum passt und mit einem guten handwerklichen Können einhergeht, kann dieser Aufritt nicht mehr gegen die Wand fahren. Tut er auch nicht, geschweige denn, wenn sich Schlagzeugerin Katha Mia nach vorne begibt. Konnten sich bisher eher die Damen an optischen Reizen erfreuen, werden nun auch die Herren bedacht. Die Drummerin ist nicht nur ein Hingucker, sondern sie jagt auch eine anständige Soloeinlage an E-Drums und Basstrommel in die Massen, die eine gelungene Einleitung zu „Symphony Of Pain“ bildet.

Das schleppende, doomlastige „Viva Hades“ ertönt und wird anständig abgefeiert, bevor es eine kurze Umbaupause gibt. Martin Engler sitzt nun allein mit seiner Akustikgitarre auf der Bühne, führt erst ein Zwiegespräch über die Frage, welches Lied denn hiermit angestimmt werden soll, um dann an die Hörerschaft die Frage zu richten, ob sie melancholisch genug sei, dem nächsten Song Nachdruck verleihen zu können. „The Passenger“ von Iggy Pop ertönt und nach dem ersten spontanen Applaus wird es ruhig, zu ruhig, wie der Frontmann meint; er verstummt ebenso und quittiert die Zwischenrufe mit „Ihr seid ja auch nicht besser“. Nun in seinem Stolz angekratzt, stimmt das Publikum anständig ein und verhilft dem Cover doch noch zur Ehre.

Mit „After The War“ folgt eine weitere Coverversion und zugleich die aktuelle Single. Zum Abschluss des Titels schießen passenderweise Flammen in den Himmel, dies gepaart mit dem Hinweis auf die im August erscheinende CD. Wirkt „After The War“ noch etwas drückend, erweist sich „Voices Of Doom“ deutlich tanzbarer. Mono Inc verbreiten trotz wieder einsetzenden Regens gute Stimmung und bereiten bestens auf den restlichen Abend vor.

Setlist:

Revenge
Gothic Queen
Symphony Of Pain
Viva Hades
The Passenger
After The War
Voices Of Doom
This Is The Day

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