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Zita Rock 2012

Schwarz macht glücklich

Amy Lee ist der stetige Mittelpunkt von Evanescence

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Evanescence

Bestens aufgewärmt geht es nun zum letzten Akt dieses Abends und spitze „Amy“-Schreie aus dem Publikum kündigen den Headliner an: Evanescence.
Diese lassen sich trotz längst abgeschlossener Umbauarbeiten zwar reichlich Zeit, aber werden umso herzlicher von den Zuschauern begrüßt.

Die auffällig leere Bühne, die von einer zynischen Zunge mit den Worten „Die braucht Amy für ihr großes Ego“ kommentiert wird, füllt sich augenblicklich mit eben dieser Amy, die wie ein Wirbelwind über die Bretter tobt. „What You Want“ ist der prägnante Auftakt in die Show und lässt alle Herzen deutlich höher schlagen. Evanescence schießen den ersten Titel ihres aktuellen, gleichnamigen Albums ins weite Rund und räumen damit völlig ab.

„Going Under“ schließt sich an und da dieser Song wohl einen großen Teil zu ihrem weltweiten Erfolg beigetragen hat, stellt sich hier gar nicht die Frage, ob er ankommt, sondern nur, ob auch die Spatzen auf den Dächern der Zitadelle ihn mitpfeifen können. Und um die Frage zu beantworten: Spätestens beim zweiten Refrain konnten sie es oder fielen völlig betäubt von den tausendfachen Stimmen vom Dach.

Amy Lee röhrt sich derweil weiter die Seele aus dem Leib und kündigt einen weiteren Song vom neuen Album an. „The Other Side“ heißt das Stück und beginnt mit einem Pianosolo der Frontfrau, die nun die Bühne völlig für sich allein hat. Wirklich aufzufallen scheint dies nicht, da sich ihre Bandkollegen über weite Strecken doch leider eher als Begleitwerk anfühlen. Zwar können die Musiker schon nach wenigen Sekunden dem Titel weiteren Druck verleihen, dennoch bleibt die Empfindung, dass es sich hier um eine „Ein-Frau-Show“ handelt.

Ob dieser Eindruck im Laufe des Abends noch aufgehoben wird, bleibt The-Pit.de verborgen, da im Anschluss alle Fotografen das Areal räumen mussten. So gibt es nur den Blick auf die andere Seite der Zitadelle und statt Konzerteuphorie die kuschlige Aussicht auf die Waschbären am Havelufer.
Alle Fans von Evanescence finden aber bei uns einen kompletten Bericht des Konzerts in Dortmund, der bestens entschädigt.

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