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Zita Rock 2012

Schwarz macht glücklich

Lord Of The Lost geben den Startschuss ins diesjährige Zita Rock

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Freitag, 15. Juni

Am Nachmittag des ersten Tages drückt schwül-warmes Wetter auf die Metropole. Glücklicherweise nimmt ein einsetzender Nieselregen, der pünktlich zu Beginn des Festivals wieder verschwindet, etwas von dem tropischen Feeling und beschert so bestes Festivalwetter. Vor der Spandauer Zitadelle zieht sich eine Stunde vor Beginn eine lange Schlange durch den Park und deutet auf einen gut besuchten Abend hin.

Lord Of The Lost

Dieser Anschein verliert sich allerdings, als die erste Band des Abends die Bühne betritt. Die undankbare Aufgabe des Openers übernehmen heute Lord Of The Lost. Mit Paukenschlägen eingeleitet, eröffnen die Hamburger das Festival, aber schauen noch auf einen schlecht gefüllten Platz. Mag sein, dass noch nicht alle in das Gelände Einlass gefunden haben und sich auch reichlich Publikum bei der Autogrammstunde von Oomph! befindet, aber etwas mehr Aufmerksamkeit hätten sich die Dark Rocker auf jeden Fall verdient.

Lord Of The Lost zeigen sich aber wenig beeindruckt und steigen von Anfang an voll in die Eisen. Fast ständig mit zwei oder gar drei Gitarren im Einsatz, schlägt dem Zuschauer eine ungemeine Dynamik entgegen, die den den Songs eine gute Härte verschafft, die im gelungenen Gegensatz zu den Keyboardklängen steht. Der Lord heizt mit „Berlin“-Rufen immer wieder die Meute an und dies zeigt deutliche Wirkung. Mit „Dry The Rain“ packt man das Publikum und die ersten Hände schnellen in die Höhe. Dies setzt sich ebenfalls bei der trashigen Coverversion des Lady Gaga-Songs „Bad Romance“ fort. Die aufkommende Stimmung wird derweil vom Keyboarder für die Ewigkeit festgehalten. „Break Your Heart“ wird noch ein Stück härter und rifflastiger. Stimmgewaltig röhrt sich Chris Harms durch das Stück und drückt tief in die Gemüter, bevor der Titel mit kreischenden, einschneidenden Gitarrenriffs endet.

Lord Of The Lost nutzen ihre Spielzeit komplett aus, längere Ansagen gibt es nicht, bis auf die Ankündigung des neuen Songs „Blood For Blood“. Was folgt ist ein typischer Lord Of The Lost-Titel: Dominiert von Gitarren und Synthie-Klängen, kann er zusätzlich mit choralen Gesängen im Refrain punkten.

Den Abschluss des Auftritts bildet „Sex On The Legs“. Noch einmal wird alles gegeben und einen würdigeren Abschied hätten sich die Hamburger wirklich nicht gestalten können. Wenn die Zuschauer auch zu großen Teilen recht ruhig geblieben sind, gibt es nun ausgiebige Gesänge und die Band wird mit ebensolchem Jubel von der Bühne entlassen. Es folgt noch die Ankündigung der Autogrammstunde und die Bitte, doch auch ein Bier mitzubringen. Verdient haben es sich die fünf Herren auf jeden Fall, denn trotz anfangs geringer Zuschauerbeteiligung und der noch frühen Stunde ziehen die Dark Rocker eine gelungene Show ab und bieten somit einen würdigen Einstieg in das Festival.

Setlist:

Live Today Die Tomorrow
Black Lolita
Dry The Rain
Your Victories
Bad Romance
Prologue
Break Your Heart
Son Of The Dawn
Blood For Blood
Sex On Legs

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