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Zita Rock 2012

Schwarz macht glücklich

Gelungener Abschluss des Zita Rock 2012: ASP

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ASP

„A Prayer For Sanctuary“ ist die voluminöse Ouvertüre in den letzten Akt des Abends. Einzeln betreten die Musiker von ASP die Bühne und das Aufbranden der Stimmung vermittelt bestens den Eindruck, dass es sich hier um eine absolute Szenegröße handelt. Derweil lässt sich ebenfalls feststellen, dass das muntere Wechselspiel bei der Livebesetzung von ASP in eine weitere Runde geht. Diesmal ist mit Stefan Günther ein neuer Mann hinter dem Schlagzeug zu sehen, der den ausgeschiedenen Oliver Himmighoffen ersetzt, welcher nunmehr bei Die Kammer zum Einsatz kommt.

Mit Titeln der aktuellen Scheibe „Fremd“ geht es weiter. „Wechselbalg“ und „Eisige Wirklichkeit" zeigen, dass auch die neuen Songs angekommen sind und live durch das Charisma von Frontmann ASP, der immer wieder die Titel mit ausschweifender Mimik und Gestik untermalt, durchaus noch hinzugewinnen.
Mit Schneekanonen unterstreichen die Frankfurter „Und wir tanzten“, um zu „Ich bin ein wahrer Satan“ wieder tief in die Kiste das bisherigen Schaffens zu greifen. In hymnischer Weise schließt sich „Schwarzes Blut“ an, zu dem das gesamte Publikum einheitlich „Vorwärts-Abwärts“ skandiert. Nach diesem Song und einer Spielzeit von etwa 40 Minuten verschieden sich ASP von der Bühne und hinterlassen fragende Gesichter. Beendet ist das Konzert aber keinesfalls, aber immerhin kommen die Hessen durch diesen Einsatz als einzige Formation des Festivals auch zu einer Zugabe.

„Rücken an Rücken“ ist nun also der Beginn der Zugabe und genau in dieser Standweise wird der Titel vorgetragen. Zugegeben wirkt es etwas irritierend, wenn sich 3000 Mann von der Bühen abwenden, doch zeigt es ebenfalls die Dominanz des Sängers, der die Massen völlig im Griff zu haben scheint und sie mit einem Wort wieder zu sich wenden lässt. Zum abschließenden letzten Song des Abends wirft der Frontmann den Mantel von sich und dem Publikum wird nochmals kräftig eingeheizt. „Ich will brennen“ setzt ein und wird folgerichtig mit reichlich Flammenwerfern in Szene gesetzt. Damit schließen ASP das Festival und werden wieder einmal dem meisterlichen Status gerecht.

Setlist:

A Prayer For Sanctuary
Wechselbalg
Eisige Wirklichkeit
Sing Child
Ich bin ein wahrer Satan
Schwarzes Blut
Rücken an Rücken
Ich will brennen

Damit wurde das Zita Rock 2012 beendet, welches man nur als erfolgreich betrachten kann. Etwa 7000 Zuschauer erlebten an zwei Tagen ein abwechslungsreiches Programm, was von der ersten bis zur letzten Sekunde hochklassig verlief. Die Spandauer Zitadelle bewies sich ein weiteres Mal als Location mit besonders stimmungsvollem Flair. Auf Grund der günstigen Anordnung innerhalb der Anlage war es selbst während der Konzerte möglich, sich um sein leibliches Wohl zu kümmern, ohne auch nur eine Minute zu verpassen. Ein reibungsloser Verlauf, perfekte Organisation und ein ansprechendes Rahmenprogramm machten das Festival auch dieses Jahr wieder zu einem Ereignis!

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