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Zero, peeq, Kendis im Konzert (Essen, Juli 2011)

Ein Abend auf dem roten Teppich

Der krönende Abschluss eines Rockabends: Zero

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Zero

Nun betritt die Essener Band Zero die Dielen, die die Welt bedeuten. Zeit für guten Rock'n'Roll. Das Intro des „A-Team“ kündigt die Band an, Chris' Gitarre wartet schon geduldig auf der Bühne liegend. Und los geht es mit „Wasted“. Nach dem ersten Song findet Chris die Zeit, das Publikum ausführlich zu begrüßen: „Ja, hallo Heimat! Wie geht es euch? Das ist auch ein Konzert, wo ich jeden mit Namen begrüßen könnte.“ Chris lacht und die Gekommenen mit ihm. „Wir haben ja auch gerade eine größere Tour: vorgestern Bochum Total, zumindest Einige von uns.“ Chris lacht wieder und schaut verschmitzt zum Schlagzeuger, dem Bochum Total nicht gegönnt wurde und der stattdessen eine längere Begegnung mit einer Stahllawine hatte. „Gestern Hamminkeln. Hamminkeln ist jetzt nicht mehr dasselbe. Heute  dann in der Heimat. Hätten aber ruhig ein paar 100 mehr Leute kommen können... Aber macht nix, wir haben nämlich einen Vertrag. Wir bekommen 8000 Euro, jeder, dank dem Stefan, der das alles aus eigener Tasche zahlt. Riesenapplaus für Stefan. Ah, der ist draußen, da läuft Fußball. Sagt nix, Schlafmütziger ist Schalker. Wenn der raus findet ,dass die Gegner ein Tor geschossen dann rastet er aus...“. Vermutlich ist er dann aber später vor Freude ausgerastet, da Schalke das Spiel für sich entschied. Aber für Fußball ist hier heute sonst niemand gekommen.

Gekommen sind sie für Songs wie „How Does It Feel“ und „Something Great“. Es ist spürbar, dass die Jungs große Anhänger der achtziger Jahre sind. Der Sound scheint direkt aus dieser Zeit in die heutige gesprungen zu sein. Würde nun ein De Lorean DMC-12 hier in der Ecke des Raumes stehen, würde sich vermutlich keiner der Anwesenden wundern. Zero rocken den „Nebenraum“ und haben die anderen schon geschafft, dass sich die Anwesenden besonders fühlen, setzen die Jungs nun noch einen drauf. Hier ist so viel Hingabe zu spüren, die Instrumente werden bis ins Detail beherrscht, dass hier im Saal niemanden auffällt, dass nur wenige da sind. Chris kommuniziert genauso gerne wie Peeqs Frontsänger und redet manchmal dann soviel, dass er von seinen Bandkollegen wieder eingefangen werden muss. Chris wird vermutlich nie eine rote Nase auf die Bühne bringen müssen, weil er zu grimmig schaut. Eher wird er einen Maulkorb erhalten. Aber es ist gut, wie es ist. Und die Show ist viel zu schnell vorbei, so dass auch nach der Zugabe keiner so wirklich gehen will.

Setlist:

Wasted
How Does It Feel?
Bleeding Me
Secrets
Fruit Of Disbelief
Something Great
Going Down
Voices
Sometimes

Die Entscheidung sich heute nicht in der Bochumer Innenstadt zerquetschen zu lassen, war definitiv die richtige Wahl. Und wer weiß schon, was in den nächsten Monaten passiert und ob man noch mal die Chance hat, die drei Bands so für sich zu haben. Alle drei haben das Zeug groß zu werden und dann wird man sich immer wieder an diesen Abend zurück erinnern.

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