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Wucan, Travelin Jack & Eat Ghosts im Konzert (Dresden, September 2017)

Gelungene Release-Party

Mit Travelin Jack zieht Glam-Rock ein

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Travelin Jack

Zweiter Act des Abends und hier könnte man immerhin auf eine etwas verspätete Release-Party tippen, immerhin haben Travelin Jack erst drei Wochen zuvor ihr neues Album „Commencing Countdown“ an den Start gebracht.

Das Erste was man von den Berlinern zu sehen bekommt, ist die rote Lederhose von Gitarrist Flo The Fly und die lässt immerhin schon vermuten, dass es nun nicht mit Prog-Rock weitergeht. Der erste Song bestätigt dies, hier kommt Hard-Rock mit viel Glitter und Glamour auf die Besucher zu. Und nicht nur, dass die Absperrung mittlerweile beseitigt wurde, auch die Zuschauerzahl hat sich deutlich nach oben verlagert. Dafür geizt man auch weiterhin mit Licht, was beim schrillen Outfit des Vierers eigentlich schon bedauerlich ist. Sängerin und Gitarristin Spaceface bekommt hier angst- wie auch respektvolle Blicke für ihre Plateau-Schuhe zugeworfen, lenkt dann aber schnell mit ihrem kraftvollen Gesang ab und grüßt die etwas zurückhaltenden Anwesenden mit „Na, ihr seid wohl noch nicht richtig angeheizt“.

Mit „Keep On Running“ vom neuen Album werden die Zuschauer dann doch aus der Reserve gelockt, Bassist Steve Burner zieht es zum Bühnenrand und schließlich direkt in den Saal hinein, was die Begeisterung weiter aufkochen lässt. Die ersten Haarschöpfe fliegen jetzt im Takt und jeglicher Sicherheitsabstand zur Band wird aufgehoben. „Land Of The River“ funktioniert ebenso gut, jeder tobt sich so gut aus wie er kann, einige Fäuste fliegen in die Luft und die Begeisterung wird seitens der Musiker mit einem „Danke! Und ihr bekommt heute noch einiges geboten“ honoriert.

„Madness“ wird nachgeschoben und damit geht es leider schon hin zum letzten Titel. Mit „Heavy Chains“ gibt es einen absoluten Highspeed-Abschluss, der nochmal alles abverlangt und in einer völligen Eskalation endet. Leider bleiben die Zugabe-Rufe unbeantwortet, an dieser Stelle hätte man doch noch einiges mehr vertragen, immerhin konnten die Berliner auf ganzer Linie überzeugen.

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