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Wucan, Travelin Jack & Eat Ghosts im Konzert (Dresden, September 2017)

Gelungene Release-Party

Eat Ghosts stellen ihr neues Album "An Ti E Go" vor

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Zwei Jahre ist es mittlerweile her, dass die Dresdner Wucan ihr Debütalbum „Sow The Wind“ vorstellten und damit für ordentlichen Wirbel sorgten. Beste Kritiken und ein volles Tourprogramm waren die Folge, nun ist es endlich Zeit, den Nachfolger zu präsentieren. Mit „Reap The Storm“ lädt der Vierer zum Release in die Dresdner Scheune, selbst wenn die dazugehörige Party ein paar Tage vor der eigentlichen Veröffentlichung ansteht. 

Eat Ghosts

Dafür, dass es aber tatsächlich noch eine waschechte Release-Party wird, sorgt die erste Band des Abends. Eat Ghosts, welche ursprünglich unter dem Namen Minerva an den Start gingen, präsentieren ihr noch pressfrisches Album „An Ti E Go“ und schauen anfangs auf recht wenig Leute drein. Der Club ist zudem noch mittig abgesperrt, was nicht gerade auf ein größeres Publikumsinteresse für diesen Abend schließen lässt.

Aber immerhin füllt sich der Saal nach der legeren Begrüßung „Hui, ihr seid ja schon da“ doch noch, allerdings lässt sich die Lücke vor der Bühne noch nicht so wirklich schließen. Die Potsdamer nehmen es gelassen und bringen eine fette Portion Prog-Rock auf die Bretter, der zumindest die Ersten mitgrooven lässt. Das ausgedehnte Spiel der Gitarrenfraktion, angereichert mit Saxophon und Schlagzeug kann mit einer dichten Soundwand aufwarten, dafür wird das Licht etwas knappgehalten, was dem Ganzen noch ein stimmungsvolleres Ambiente vermittelt. Immerhin reicht es, um die Musiker noch erkennen zu können und die gehen komplett in ihrer Musik auf. Selbst wenn man die Band bislang noch nicht kannte, scheint es schier unmöglich sich dem Enthusiasmus auf der Bühne zu entziehen.

Beim Instrumentalstück „EchoEcho“ treiben sich die Musiker rund um Bassist und Sänger Enny gegenseitig an, was schließlich in einer absoluten Jam-Ekstase endet und mit entsprechendem Applaus gewürdigt wird. Erste Besucher wagen nun immerhin auch noch einen Schritt nach vorn, wobei zugegebenermaßen sich hier auch einige für den Weg Richtung Bar entscheiden und mal wieder festzustellen bleibt, dass Geschmäcker eben recht unterschiedlich sind.

Enny freut sich derweil über den fetten Abend, der ja noch lang nicht zu Ende sei und entlässt den Saxophonisten schon mal in den Feierabend. Der holt sich einen wohlverdienten Abschiedsapplaus ab und kann sich das Ende des recht kurzen Gigs nun entspannt von unten anschauen. Noch einmal gibt es zu „Fancy Free“ pure Spiellaune zu sehen und zu hören, Beifall ertönt und damit geht es in die erste Pause.

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Das ist halt auch der Ruhrpott, da geht es gerade heraus, was Sache ist

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