Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Wolfszeit Festival 2010

Die Zeit der Wölfe hat wieder begonnen
Zum Thema

Korpiklaani

Korpiklaani sind die Headliner des heutigen Tages und so benehmen sie sich auch: Schnell kommt eine ordentliche Partystimmung auf, die man von den Männern aus Finnland aber inzwischen auch nicht mehr anders gewohnt ist. Dementsprechend zögern die Besucher des Wolfszeit Festivals, die sich bei diesem Auftritt sehr zahlreich zeigen, auch nicht lange und geben zu den Klängen von Korpiklaani ordentlich Gas. Der sympathische Sänger Jonne Järvelä nutz die Zeit zwischen den Liedern immer wieder für ausführliche Ansagen und hebt dadurch weiterhin die Stimmung vor der Bühne. Vielleicht dienen diese Ansagen aber auch als kleines Hilfsmittel, um die häufigen Unterbrechungen während des Auftritts nicht allzu lang erscheinen zu lassen, denn es wird auffällig, dass die Show nicht in einem Rutsch durchgezogen wird. Ob dies mit dem verzögerten Beginn des Auftritts zusammenhängt, kann aber nicht nachvollzogen werden. Trotz dieser „Programmlücken“ vollbringen es Korpiklaani, die gute Stimmung nicht abreißen zu lassen und schaffen nicht zuletzt durch die raue, finnische Stimme und dem traditionellen Abschnitten ihrer Musik ein gewisses Flair, was in sich sehr stimmig ist und vom Publikum durchweg gut aufgenommen wird. Leider bleibt abschließend aber trotz allem der Fakt bestehen, dass die 70 min Spielzeit durch die oben genannten Unterbrechungen nicht voll ausgeschöpft wurden und den Besuchern damit verloren gingen - ein guter Auftritt mit schlechter Umsetzung.

Shining

Zunehmende Kälte und langsam aufkommende Müdigkeit führen dazu, dass sich zu  Shining nur noch der harte Kern der Besucher vor der Bühne versammelt, um sich vom Black Metal der Schweden überzeugen zu lassen. Die sich durch die Verzögerungen der vorherigen Auftritte verschobene Spielzeit verlangt im Weiteren ein besonderes Maß an Geduld. Um 1:20 Uhr ist es dann aber endlich soweit und Shining kommen auf die Bühne. Die eher kleine Menge vor der Bühne stört die Jungs nur herzlich wenig und sie preschen gleich mit sattem Sound im Gepäck los. Durch Präsentieren der Mittelfinger oder nach unten gerichteter Daumen haben sie zu ihrer Musik eine passend negative Ausstrahlung und machen ihrem Image von bösen Black Metallern alle Ehre. Das Spucken von Jim Beam durch Sänger Niklas Kvarforth zieht weiterhin bestätigende wie auch überraschte Gesichter nach sich und macht das feindselige Bild von Shining komplett - eine ausdrucksstarke Performance, bei der nicht jeder trocken bleibt. Nachdem diese Band die Bühne verlassen hat, begeben sich auch die letzten Besucher des Wolfszeit Festivals zurück zum Campinggelände, um den Abschluss bei einem gemütlichen Bier ausklingen zu lassen.

Das Wolfszeit Festival 2010 konnte trotz ein paar Ungereimtheiten auf der Bühne auch dieses Jahr die Anhängerschaft von Black und Pagan Metal wieder mit ordentlicher Live-Musik versorgen und glänzte besonders durch seine gemütliche und familiäre Atmosphäre. Auch nächstes Jahr dürfte bei diesem Festival wieder einiges an guter Musik zu holen sein und so darf man schon gespannt auf das Line-Up für 2011 warten. 

Seite
comments powered by Disqus

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann