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Wolfszeit Festival 2010

Die Zeit der Wölfe hat wieder begonnen

Stilvoller Abschluss mit Shining

Zum Thema

Varg

Nach einer längeren Umbauphase betritt nun die Band die Bühne, auf die die meisten Menschen aus dem Publikum wohl gewartet haben. Varg sind auf dem Wolfszeit Festival nicht nur als Band vertreten, sondern bilden auch gleichzeitig die Ausrichter dieser Veranstaltung. Nachdem sie in einem gewohnt bedrohlichem schwarz-rot auf der Bühne erschienen sind, fackeln sie nicht lange und legen sofort los. Ihre Musik ist kräftig und überzeugend, was nicht nur ein gedrängtes Stehen vor der Bühne, sondern auch eine große Resonanz aus dem Publikum zur Folge hat. Die Stimmung des Auftritts wird von Fackeln malerisch unterstützt und von Pyro-Effekten im Hintergrund weiter angeheizt. Dabei soll betont werden, dass die Pyro-Effekte durchaus passend eingesetzt werden und nicht, wie schon bei anderen Bands gesehen, unzusammenhängend drauf losballern. Zusätzlich übernehmen die Pyro-Effekte bei Varg nicht die ganze Show (auch hier gibt es genügend Negativbeispiele), sondern sind von Größe und Effekt so abgestimmt, dass sie als wuchtige, aber doch reine Untermalung dienen. Ein Lob an den Pyrotechniker! Alles in allem bieten Varg eine gute Show, bei der zum ersten Mal auf diesem Festival in der gesamten Menge eine richtige Festivalstimmung zündet, die locker mit den großen Festivals mithalten kann.
Gleichzeitig schaffen sie damit eine Grundlage, die sich noch mit Nachhaltigkeit auf die folgenden Auftritte an diesem Abend auswirken wird.

Setlist:

Windzeit (Intro)
Viel Feind Viel Ehr
Skal
Blutaar
Schildfront
Sieg oder Niedergang
Das Alte Feuer
Donareiche
Wolfszeit

 

Arkona

Sobald die Band Arkona, allen voran Sängerin Masha, die Bühne betritt wird es dynamisch. Wenn diese Frau nicht gerade mit tiefem Growling oder inbrünstigem Folk-Gesang beschäftigt ist, läuft, hüpft und dreht sie sich zu den Liedern. Diese Frontfrau versprüht neben totaler Energie auch echtes Gefühl für ihre Musik und überzeugt damit auch schnell das Publikum. Nach dem Auftritt von Varg noch ganz angeheizt geht die dicht gedrängte Menge gut auf Arkona ein und verfällt mit Beginn der Musik sofort in Hüpfen und zustimmenden Rufen. Man bezweifelt nicht, dass auch ein beherztes und einheitliches Mitsingen des Publikums möglich gewesen wäre, wäre nur jemand der Sprache und des Textes mächtig gewesen. Nichtsdestotrotz gibt das Publikum alles, um mit der einnehmenden Stimmung der Band mitzuhalten und feiert jedes Lied der Band gebührend. Nach einer Stunde russischen Folk Metals neigt sich aber auch dieser Auftritt zu Ende und klingt mit der Melodie von  „Oj, to ne vecher“ erfolgreich aus.

Setlist:

Intro
Pokrovy Nebesnogo Starca
Ot Serdca k Nebu
Pamiat
Solntsevorot
Slav'sja, Rus'
Po siroy zemle
Yarilo
Maslenitsa
Rus'
Kupala i Kostroma
Oj, to ne vecher

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Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging