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Wolfszeit Festival 2010

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Heimdalls Wacht

Gegen 20 Uhr betreten dann die schwarzen Gestalten von Heimdalls Wacht die Bühne des Wolfszeit Festivals. Dreckiges Corpse Paint, böse Blicke und schon hämmern die Black Metaller los. Die Wut, die sie dabei zum Ausdruck bringen, ist deutlich spürbar. Nach kurzer Zeit wird zudem erkennbar, dass dies eventuell aber nicht nur auf musikalischen Ausdruck abzielt. Die Band scheint eher wirklich etwas angefressen zu sein. In einer ausführlichen Ansage berichtet Sänger Narhemoth, dass zwei Bands wegen Heimdalls Wacht dem Wolfszeit Festival abgesagt haben und betont gleichzeitig ihre unpolitische Haltung. Damit spricht Narhemoth auf die nationalsozialistischen Beschuldigungen der Antifa an, mit der sie seit einiger Zeit zu kämpfen haben. Ein paar wütende Hasstiraden später hat er sich endlich Luft gemacht und die Band widmet sich wieder ihrem Auftritt. Die Show versprüht eine dunkle, aber auch ein wenig arrogante Atmosphäre, dessen Bösartigkeit durch die vorherige wütende Ansage noch verstärkt wird. Dieser Eindruck findet auch weiterhin seine Bestätigung, als Narhemoth wütend den Mikrofonständer in den Graben schleudert, der ihm zuvor umgekippt ist. Ein sehr ausdrucksstarker Auftritt, der sich in der heißen Stimmung der tobenden Masse vor der Bühne widerspiegelt.

Setlist:

Mythologem
Ignis Fatuus
Der Glanz der schwarzen Sonne
Aufstand der Stellingas
Die Tränen des alten Wächters
Des Nordens Stern
Weißes Pferd auf rotem Grund
Threnos Der Ursprung II

 

 

Menhir

Nach einer längeren Verzögerung des Programms, dessen Grund nicht ganz ersichtlich war, tritt nun die Gruppe Menhir aus Breitungen hervor und versorgt die Hörerschaft mit epischen Pagan/ Folk Metal. Sänger Heiko besticht auch heute wieder mit seinem klangvollen Stimmvolumen. Diese verleiht dem Auftritt eine passend heroische Atmosphäre und findet auch beim Publikum Anklang. Sowieso ist es vor der Bühne inzwischen ziemlich voll geworden, so dass sich viele Menhir lieber aus ein paar Metern Entfernung ansehen.
Im Laufe ihres Auftritts geben Menhir einen Rundumschlag ihrer vier Alben zum Besten, indem sie die Setlist sehr bunt gestalten, so dass neben dem Lied „Menhir“ zum Beispiel auch das „Hildebrandslied“ nicht ausgelassen wird. Insgesamt gestaltet sich das Auftreten der Band eher ruhig und beständig. Der Auftritt ist dadurch zwar nicht schlecht, reißt das Publikum aber auch nicht ganz vom Hocker. Gerade nach der impulsiven Stimmung, die von Heimdalls Wacht ausging, wirken Menhir im direkten Vergleich ein wenig verschlafen. 70 Minuten später beenden sie ihren Auftritt und überlassen den Headlinern des Abends die Bühne.

Setlist:

Einherier
Das alte Lied des Windes
Wotans Runenlied
Menhir
Die Kelten
Des Kriegers Gesicht
Das verborgene Reich
Hildebrandslied
Valhalla
Ziuwar

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