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Wolfszeit Festival 2010

Die Zeit der Wölfe hat wieder begonnen

Valkyrja zeigen sich sehr präsent

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Das vierte Jahr in Folge findet auch 2010 das Wolfszeit Festival wie auch schon vergangenes Jahr in Crispendorf statt. Dieses klitzekleine Kaff im Nirgendwo Thüringens will erst einmal gefunden werden. Ist man aber da, wird man das abgelegene Festivalgelände durchaus zu schätzen wissen.

Die Bühne ist vom Campingbereich aus in wenigen Gehminuten erreichbar wie auch die sanitären und gastronomischen Einrichtungen. Zusätzlich konnte dieses Jahr die Camping-Area vergrößert werden, so dass dadurch die Camping-Situation im Vergleich zum letzten Jahr deutlich entzerrt wurde. Besonders freuen darf man sich über die Crew des Festivals, die nicht nur überall anzutreffen ist, sondern sich auch auffällig gut gelaunt und hilfsbereit zeigt. Anonymität ist auf kleinen Festivals sowieso schon kein wirkliches Thema. Die Crew trägt aber einen großen Teil dazu bei, die Atmosphäre zusätzlich noch familiär zu gestalten, indem sie zum Beispiel spontan beim Pavillionaufbau hilft oder die Festivalbesucher gegen einen minimalen Aufpreis mit selbstgebackenen Kuchen und Bier versorgt. Der Swimming Pool kann dieses Jahr dafür leider auch technischen Gründen nicht genutzt werden. Da die Temperaturen gerade zum Abend hin aber in wirklich frostige Bereiche abrutschen, dürfte dies keinen Besucher stören.

Etwas ungewöhnlich an dem Festival gestaltet sich die Running Order, die nach den Headliner-Auftritten noch Spielzeiten für jeweils eine weitere Band vorsieht. Hinzu kommt, dass gerade diese späten Spielzeiten angesichts der Temperaturen recht ungünstig waren,  aber bekanntlich ist das Wetter der größte Feind jeden Festivals.
Der einzige echte Kritikpunkt, den man dem Wolfszeit Festival 2010 vorhalten kann, sind die auffällig häufigen Probleme mit der Tontechnik: Verstimme Instrumente und ausfallende Mikrofone sollten nicht die Regel sein. Dies trübte leider die Freude an dem Festivalerlebnis ein wenig.

Freitag, 03. September

Arroganz

Die Opener des Wolfszeit Festivals 2010 ist die junge Band Arroganz aus Cottbus. Diese gibt einen dreckigen Black Metal mit leicht groovigem Death Metal Einschlag ab, der bei Besuchern durchweg ein Kopfnicken auslöst. Die Energie von Sänger „K“ zeigt sich nicht nur bei den fies krächzenden Vocals, sondern auch in seinen energischen Aufforderungen an das Publikum. Während der Drummer eine solide Basis hämmert, konzentriert sich Gitarrist „M“ Zähne fletschend auf die harten und eingängigen Riffs ihres Debütalbums. Der Auftritt der Band zeigt sich im Ganzen ein bisschen zu solide. Auflockerung des Bühnenbilds bildet aber das gegenseitige Anspielen der Saitenzupfer bei den komplementärer Riffs während des Songs „Disease Ridden“. Obwohl musikalisch sehr gelungen, trifft aber auch Arroganz der Fluch des Openers. Nur relativ wenige Metaller konnten sich schon zur ersten Band auf den Weg zur Bühne aufraffen, so dass das Publikum eine eher spärlich besetzte Menge bildet. Das ist angesichts des starken Sounds der Band wirklich unverdient.

Setlist:

Death Of The Blessed
Hellish Hordes
Arroganz
Forsaken Life, Forsaken Death
Disease Ridden
Tomorrow Is Born
My Rite
Mankind On Fire

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Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend