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Within Temptation & Scarlet Dorn im Konzert (Dresden, August 2019)

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

 

Within Temptation

Im Februar veröffentlichten Within Temptation ihr neues Album „Resist“, welches deutlich moderner und tanzbarer gestaltet wurde. Und genau dieses Album steht auch anfangs im Mittelpunkt des Geschehens, denn mit „Raise Your Banner“ steht direkt der erste Titel der Scheibe bereit. Animieren brauchen die Niederländer schon mal gar nicht, die Stimmung passt von der ersten Sekunde an, überall wird mitgesungen und freudig die Arme geschwenkt. Und ehrlich gesagt reicht ein Blick in das freudig strahlende Gesicht von Frontfrau Sharon den Adel, um sofort bester Laune zu sein. Die lässt es sich allerdings trotzdem nicht nehmen, den Zuschauern noch etwas mehr einzuheizen und startet zu „In The Middle Of The Night“ doch glattweg mal eine La-Ola-Welle, welche nur zu dankend angenommen wird.

Wenngleich die ersten Minuten noch vom neuen Album bestimmt wurden, widmet sich der Sechser letztendlich doch seinem gesamten Schaffen. Das bereits 2004 erschienene „Angels“ kann selbst nach fünfzehn Jahren noch begeistern, zumal Sharon hier absolut mit ihrer unglaublichen Stimme fesseln kann. Beim nachfolgenden „Paradise (What About Us?)“ gibt es schließlich kein Halten mehr – wer bisher noch auf den Bänken saß, wird nun wie von Zauberhand nach oben getrieben und versucht sich der Enge trotzend im Mitspringen. Auch auf der Bühne scheint man bestens in Form, die ganze Zeit herrscht Bewegung, einschwebende Luftballons werden direkt wieder zurückbefördert und so kann man schon froh sei, dass mit „Ice Queen“ nun ein akustisches Stück auf dem Programm steht. Vorher gibt es allerdings noch einen fetten Dank an die Zuschauer und eine überschwängliche Lobesrede auf die die Schönheiten der Stadt, welche die Niederländer tagsüber erkundeten.

Nach der kurzen stimmungsvollen Ruhephase geht es direkt wieder brachial weiter, „Supernova“ steht an, das heißt erstmal gibt es eine kurze Rotweinpause für Sharon, die das Glas schließlich an die Zuschauer weitergibt und dafür einen Papierball erhält. Damit heißt es nun für sie singen und gleichzeitig ihr Geschick beim Fußballspielen beweisen; der erste Kick funktioniert gleich so sensationell, dass es glattweg einen Extraapplaus zu vermelden gibt. Über die weiteren Versuche hüllt man an dieser Stelle lieber den Mantel des Schweigens, aber Holland und Fußball passt eben doch nicht immer zusammen. Lustig ist es aber allemal, sehen die Musiker wohl ebenso, die sich nun im Hintergrund auch weiterhin dem Ball widmen.

Leider ist damit schon die betrüblichste Stelle des Konzerts gekommen, mit „What Have You Done“ bestreiten Within Temptation den letzten Titel, der abermals so amtlich abgefeiert wird, dass eine Zugabe wohl unausweichlich scheint. „Our Solemn Hour“ lässt diese Vermutung zur Wirklichkeit werden und kann mit seinem Gitarrensolo direkt noch ein Extrapünktchen einfahren. Das brandneue „Mad World“ reiht sich erstaunlich gut in das Set ein und als schließlich die ersten Töne von „Mother Earth“ erklingen, müssen diese sich fast dem Jubel aus den Zuschauerreihen beugen. Letztendlich zelebrieren Band und Fans den Titel gemeinsam und schaffen so ein perfektes Ende einer absolut perfekten Show. Für ein Mädchen aus dem Publikum, welches hier ihr erstes Konzert erleben darf, gibt es gar noch einen obendrauf: Sie darf sich schließlich noch mit der Band zum Erinnerungsfoto ablichten lassen.

Setlist:

Raise Your Banner
The Reckoning
In The Middle Of The Night
Stand My Ground
The Heart Of Everything
Angels
Paradise (What About Us?)
In Vain
Faster
Ice Queen
Supernova
Covered By Roses
What Have You Done

Our Solemn Hour
Mad World
Mother Earth

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