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Within Temptation & Scarlet Dorn im Konzert (Dresden, August 2019)

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Das Wetter hat es an diesem Augusttag wirklich gut gemeint: Die Temperaturen knabbern nochmals an der 30°C-Grenze, während die Sonne fröhlich vor sich hin strahlt und den Dresdnern einen lauschigen Sommerabend spendiert, der sich damit nur zu gut für das Open-Air-Konzert von Within Temptation eignet. Die Junge Garde bietet hierfür eine pittoreske Kulisse, welche sich früh füllt und gar noch einige Zaungäste anzieht. Viel besser kann ein Abend eigentlich gar nicht anlaufen und so darf sich der Support schon auf einige hundert Menschen freuen, von denen sich zwar noch ein guter Teil an den Bierwagen drängt, aber selbst sie scheinen zumindest ein offenes Ohr für

Scarlet Dorn

zu haben.

Gar zu hoch scheint der Bekanntheitsgrad der Hamburger allerdings noch nicht zu sein, was angesichts der Gründung im Jahre 2016 nicht so verwunderlich ist, aber immerhin hat man mit Gared Dirge von Lord Of The Lost ein altbekanntes Gesicht am Piano sitzen. So startet der Abend dann doch etwas zurückhaltender, was nicht zuletzt an dem Opener „Hold On To Me“ liegt, der recht getragen aus den Boxen tönt.

Auch die nachfolgenden Titel schäumen nicht unbedingt vor Lebendigkeit über, trotzdem ist der gebotene Dark Rock recht ansprechend, was man vor allem auch Frontfrau Scarlet zugutehalten muss, die mit ihrer warmen und wohligen Stimme den Songs eine entsprechende Tiefe gibt. Mit dem Aerosmith-Cover „Dream On“ kommt mal etwas mehr Bewegung auf die Bühne, bevor der Fünfer sogleich wieder in die düstere, epische Ecke hinübergleitet. Damit ist auch weiterhin kaum an eine überschwappende Stimmung zu denken, aber gen Ende haben Scarlet Dorn doch noch etwas mehr Drive im Angebot.

Schon „I Don't Know, I Don't Care“ klingt live um einiges dynamischer als auf CD und lässt die ersten Pommesgabeln kreisen, „Rain“ treibt schließlich mit einem gutem Schuss Bombast durch die Ränge und damit ist es schon Zeit, sich von den Anwesenden zu verabschieden. Scarlet bedankt sich und lädt noch an den Merch-Stand ein, allerdings erst nach dem Konzert von Within Temptation, schließlich sei man ja selbst Fan und will sich das Konzert nicht entgehen lassen.

„Cinderella“ rockt schließlich zum Abschluss anständig die Junge Garde und lädt damit direkt zum Mitmachen ein, vielleicht etwas spät, aber definitiv ein guter Schlusspunkt. Insgesamt ein gelungener Auftritt, selbst wenn an der Bühnenpräsenz noch etwas geschraubt werden darf.

Setlist (unvollständig):

Hold On To Me
Heavy Beauty
I'm Armageddon
Dream On (Aerosmith-Cover)
Hell Hath No Fury Like A Woman Scorned
Snow Black
I Don't Know, I Don't Care
Rain
Cinderella

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