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Within Temptation, Anneke van Giersbergen im Konzert (Köln, November 2011)

Das neue Bühnenkonzept ist der Hammer

Anneke kann gesanglich vollauf überzeugen

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Ausverkauft, auch wenn noch ein bisschen Platz im E-Werk ist; allerdings haben hier die Organisatoren endlich einmal den Mut gehabt, nicht auf Kosten der Fans auch noch den letzten Quadratmillimeter zu verscheuern – zumindest dafür gibt es dann auch herzlichen Applaus. Bei einem Eintritt von mehr als 30 Euro gibt es mit Anneke van Giersbergen mit ihrer Agua de Annique-Combo sowie der eigentlichen Attraktion Within Temptation allerdings ein hochwertiges Programm und im Nachhinein muss man ganz ehrlich zugestehen: Eine bessere Light-Show gab es in Köln wohl das ganze Jahr noch nicht. Schade nur, dass die Shirt-Preise bei 30 Euronen anfangen – ein nicht ganz so kleiner Wermutstropfen an einem ansonsten perfekten Abend.

Anneke van Giersbergen

Und dass der Abend als eindeutig gelungen angesehen werden kann, daran hat auch Anneke van Giersbergen ihren Anteil. Ihre musikalische Ausrichtung nach ihrem Ausstieg bei The Gathering im Jahre 2007 muss man ja mehr in die balladeske Ecke drängen, live aber kommen die Songs etwas knackiger aus den Speakern, was natürlich auch der Begleitcombo Agua de Annique zuzusprechen ist.

Viel Zeit haben sie allerdings nicht, wie ein Blick auf die Setlist verrät, aber den nutzen sie dann sehr geschickt, und vor allem die mit einer äußerst positiven Ausstrahlung ausgestattete Anneke zieht dann doch wegen ihrer Stimme und auch optisch wohl die meisten Blicke auf sich. Stimmlich gibt sie keinen einzigen Kritikpunkt, egal ob die normalen Gesangspassagen oder in höheren Sphären, jede Note, jede feine Phrasierung passt, sodass sogar der seltsame Kleidungsstil – von etwas größerer Entfernung könnte man glatt meinen, dass sie ihre Hose vergessen hätte, welche dann aber doch unter dem Shirtsaum frech hervorlugt – zu vernachlässigen ist.

So energetisch ihre Tanzeinlagen sind, umso ruhiger kommt Anneke mit Ansagen herüber – da muss auch mal ein einfach gehauchtes „Thank you, Cologne“ reichen. Richtig Pluspunkte kann die Band dann mit dem The Gathering-Song „Saturnine“ einsammeln, und dann hört auch schon das Bekannte auf, denn danach spielen die Hauptakteure erst einmal nur noch Material vom erst im Januar 2012 kommenden Album „Everything Is Changing“. „My Boy“ wird dann auch gleich von Anneke ihrem kleinen Sohn gewidmet, der sich am Bühnenrand niedergehockt hatte, wobei er gar nicht mitkommt, dass seine „Mom“ so voller Stolz auch zu ihm herüberschaut.

Ist der Applaus am Anfang noch fast verhalten, so ändert sich das von Song zu Song, immer mehr Fans steigen begeistert ein, und als mit „Witnesses“ auch noch ein Track vom ersten Soloalbum „Air“ geboten wird, da klatschen die Fans gleich fleißig mit – mit „Cologne, you are wonderful“ wickelt Anneke die Fans noch ein Stückchen mehr um den Finger, doch das brauchen sie zu diesem Zeitpunkt eigentlich nicht mehr, denn der Großteil der Fans ist schon eh positiv angetan. Der (be)rauschende Abschlussapplaus spricht da für sich.

Setlist:

Fury
Saturnine (The Gathering)
My Boy
Circles
Feel Alive
You Want To Be Free
Witnesses

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