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With Full Force Festival 2011

Selbst technische Probleme und Regen konnte nur den wenigsten die Laune verderben

Callejon

Letztes Jahr noch auf der Nebenbühne, durften Callejon nun dieses Mal, als Ersatz für Suicide Silence, die Mainstage entern. Die Düsseldorfer machten dabei von erster Sekunde an klar, dass sie völlig zu Recht hier spielen.

Die ersten Töne erklangen, schmeichelnden sich zart ins Ohr und entpuppten sich sehr schnell als Ruhe vor dem Sturm. Brachiale Gitarrenriffs zogen über das Gelände und ließen wohl selbst den Dauerregen für ein paar Sekunden erstarren. Die Metalcore-Band war von erster Sekunde an voll dabei und zog alle Register ihres Könnens. Dabei wurde Gitarrist Buschy, der nun die Band aus gesundheitlichen Gründen verlassen hat, durch einen alten Freund der Band, Kotsche, ersetzt. Mit „Zombiefied“ ging es dann richtig ab und man merkte ihnen einen deutlichen Hang zur schwarzen Szene an. Dies setzte sich auch bei „Kinder der Nacht“ fort. Es wurde auf kurze, harte, schnelle Akkorde gesetzt, die immer wieder ins Melodische übergingen und beim Publikum bestens ankamen. Keine Frage, dass es nun ein weiteres Mal Zeit für eine Wall of Death war. Diese sollte beim Schrei beginnen und schreien konnte Sänger Basti bestens, so dass die Welle ordentlich entbrannte.

Basti entpuppte sich ohnehin durchaus als respektabler und nuancenreicher Sänger.. Nebenbei konnte er mit seinen Ansagen immer wieder das Publikum zum Mitmachen animieren und verstand sich bestens aufs Einheizen. „Sommer, Liebe, Kokain“ brachte die Menge dann zum Kochen, auch wenn man nur vom Sommer träumen konnte. Ein weiteres Highlight des Konzertes war die Coverversion des Die Ärzte-Klassikers „Schrei nach Liebe“. Mit marschartigen, treibenden und Stakkato-Rhythmen schufen Callejon eine extravagante Version, die das Original fast übertraf und durch das textsichere Publikum auch noch stimmgewaltig unterstützt wurde. So gaben die Düsseldorfer einen perfekten Ersatz ab und funktionierten bestens als Einheizer für die folgenden Bands!

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