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With Full Force Festival 2011

Selbst technische Probleme und Regen konnte nur den wenigsten die Laune verderben

Radio Dead Ones

Nachdem 50 Lions und Emil Bulls die Messlatte ordentlich hoch gelegt hatten, war es nun an Radio Dead Ones, die Euphorie im Zelt oben zu halten. Leider hatten sich die Reihen vor der Bühne mittlerweile sehr gelichtet. Möglich, dass mit Entombed ein zu starker Gegner auf der Centerstage stand. Auf jeden Fall schien auch das restliche Publikum eher vorm Regen geflüchtet zu sein, als wirklich Interesse an der Band zu haben. Sänger Berverly, passender Weise in Regenjacke gehüllt, passte sich dem anfangs an und so lieferten die vier Wahlberliner einen eher schleppenden Auftakt ab. Auf die Nachfrage, ob man denn Lust auf Punk hätte, kam ein müdes Gemurmel und somit war klar, die Jungs würden einen schweren Stand haben.

Davon ließ man sich aber nicht im Geringsten verunsichern, sondern schien es als sportliche Herausforderung zu sehen. Die Regenjacke wurde abgelegt, die Band gab ordentlich Gas und konnte mit ihrer Berlin-Hymne nun auch endlich punkten. Radio Dead Ones zeigt sich als typische Punkband, wie sie in den Siebzigern zu finden waren. Ihre Songs sind kurz, melodisch, meist auf Englisch und manchmal scheint ein Hauch von The Clash mit ihnen zu sein. Besonders überzeugend waren immer wieder die Bassläufe von Ändru und bei „Mary Me Or Bury Me“ war das Eis dann endgültig gebrochen. So sah man zu guter Letzt doch noch einige Iros beim Pogen und Mitspringen.

Die Punk-Rocker, die bereits als Vorband von Agnostic Front und den Dropkick Murphys auf der Bühne standen, konnten zwar nicht von Anfang an überzeugen, aber wussten sich zu steigern und konnten damit auch das Publikum auf ihre Seite ziehen. Auch wenn das Zelt nur zur Hälfte gefüllt war, abgefeiert wurde die halbe Stunde trotzdem kräftig.

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