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With Full Force 2018

Rauschende Jubiläumsparty mit ein paar Wermutstropfen

In bester Feierlaune präsentieren sich Caliban

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Caliban

Langsam macht sich die Dunkelheit breit und die Fläche vor der Hardbowl-Bühne zeigt sich brutal gut gefüllt, wobei man selbst auf den Rängen kaum noch Platz findet. Schuld am unermesslichen Gedränge sind Caliban, welche mit „This Is War“ und einer Flut an Strobolichtern dermaßen heftig eröffnen, dass einem fast schwindlig wird. Da man ja allerdings eh nicht mehr umfallen kann, ist die deftige Begrüßung des Abends durchaus willkommen.

„Walk Alone“ wird gleich nachgeschoben, um dann erstmal die reichlich erschienenen Gäste zu begrüßen. Fronter Andreas Dörner gratuliert zum Jubiläum und gesteht, dass er schon einen darauf gepichelt hat. So wirklich wundern tut dies wohl niemanden, ist es ihm doch hin und wieder auch anzumerken. Da will eben nicht unbedingt jeder Ton so richtig gelingen, dafür ist der Unterhaltungsfaktor durchaus etwas höher angesiedelt. Mittlerweile mit einem rosa Hütchen drapiert, fordert er zu „Devil’s Night“ einen anständigen Circle-Pit, der ihm angebotene wird erstmal zum Kindergartenreigen abgestuft und schon darf die Meute erneut üben. Klappt dann auch etwas besser, aber da die Security eindeutig zu wenig zu tun hat, wird zu „Before Later Becomes Never“ ein ordentliches Heer an Crowdsurfern angefordert. Bekommt man auch, was die Herren vor der Bühne gut ins Schwitzen bringt. Im Zelt scheint man hingegen noch zu wenig Scheißtropfen ausmachen zu können, also wird den nicht Umhergleitenden gleich mal das Springen nahegelegt, was ebenfalls bestens angenommen wird.

Gut gepusht geht es so zum Endspurt; ein „Happy Birthday“ wird angestimmt, einer drauf getrunken und etwas Merchandise verteilt. Zu „We Are The Many“ legt man glattweg noch einen Gastsänger obendrauf, Dave von Annisokay ist hier mit am Start und schon heißt es: „Viel Spaß noch in dieser Eisenhüttenstadt“. Die „Eisenhüttenstädter“ danken es mit Jubel und man lässt dieses Konzert lautstark mit „Memorial“ ausklingen. Selbst wenn man Caliban schon stärker erlebt hat, amüsant war es in jedem Fall.

Setlist:

This Is War
Walk Alone
Paralyzed
Intoxicated
Devil's Night
Before Later Becomes Never
Davy Jones
Ich blute für Dich
We Are The Many
Memorial

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