Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

With Full Force 2018

Rauschende Jubiläumsparty mit ein paar Wermutstropfen

Voller Energie zeigen sich Powerflo

Zum Thema

Powerflo

Um 16:40 Uhr starten die fünf Kalifornier von Powerflo auf der Ferox-Stage, welche im Vorfeld mit einem ungewöhnlich langen Soundcheck aufwarten. Während am Donnerstag um diese Zeit mancher gerade sein Feierabendbier öffnet, sitzen offenbar viele der erlauchten Festivalgänger noch beim Frühschoppen. Dementsprechend leer sieht es auf dem Asphalt vor der Mainstage aus. Dafür dürfte sich der Fünfer hier umso wohler fühlen, werden sie doch nun durchgängig von der Sonne beschienen, selbst wenn Fronter Sen Dog ihr mit einer Brille trotzt. Dem Rest tun die Sonnenstrahlen offensichtlich mehr als gut, kitzeln sie doch von Beginn pure Spielfreude aus den Amis heraus.

Wer sich schon aufgerafft hat, wird mit knallhart groovendem Crossover belohnt. „Resistance“ ist das erste Stück, welches die Mannen um Cypress Hill-Rapper Sen Dog und Gitarrist Billy Graziadai (Biohazard) in den überschaubaren Pit ballern. Aber selbst, wenn es hier sofort in die Vollen geht, scheppert der Sound leider ziemlich bescheiden durch den Spätnachmittag und nimmt einiges am Gesamteindruck der Band.

Vor zwei Jahren als Nebenprojekt gegründet und seit einem Jahr auch live unterwegs, zeigt die routinierte Truppe aus L.A., wo sie steht. Vor „Where I Stay“ lehrt Sen Dog den Pit nochmal, mit wem er es zu tun hat. Auf sein „Power“ antwortet der Ground-Chor mit „Flo“. Dies wird zur Sicherheit und Verfestigung mehrfach wiederholt. Und wer sich immer noch nicht gut genug auskennt, kann sich gleich noch an der Vorstellung der Bandmitglieder erfreuen, welche hier mit Soloeinlagen glänzen.

Zügig vereinigt sich dann wieder das Riffgeschwader, um weiter vom lebendigen Rap-Gewehr namens Sen angetrieben zu werden. Neben den Songs vom bisher einzigen und gleichnamigen Album „Powerflo“, gibt es auch das Biohazard-Cover „How It Is“ um die Ohren gehauen. Abgeschlossen wird das vierzigminütige Set dann schließlich mit „Victim Of Circumstance“.

Als Fazit kann man sagen, die Kalifornier posen bei bestem Festivalwetter im Sonnenschein, der Mosh-Pit hat sich eingegroovt und das Bier läuft. So kann es weiter gehen.   

Setlist:

Resistance
My M.O.
Where I Stay
A To The K Melody
Finish The Game
Less Than A Human
How It Is (Biohazard Cover)
The Grind
Victim Of Circumstance

Seite
comments powered by Disqus