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With Full Force 2018

Rauschende Jubiläumsparty mit ein paar Wermutstropfen

Leider wirkt die Show von Bullet For My Valentine etwas glatt

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Bullet For My Valentine

Wer den Headliner des heutigen Tages sehen will, wird mit Sicherheit die letzten Klänge von Caliban verpasst haben. Selbst wenn es in diesem Jahr etwas weniger Überschneidungen gibt, bleibt es nach wie vor ungünstig, keine Pause zwischen den beiden Bühnen einzuplanen, da es immer wieder zu frühen Abwanderungen führt.

Nichtsdestotrotz beschließen Bullet For My Valentine den Abend auf der Hauptbühne, welche mit „Gravity“ gar ein neues Album im Gepäck haben. Der Scheibe wird auch die Bühnendeko gewidmet, welche sich trotz Scheinwerfermauer als recht spärlich darstellt. Dem Opener „Don't Need You“ vom besagten Frischling möchte man fast ähnliches unterstellen. Vielleicht ist der Song noch nicht wirklich in alle Ohrmuscheln gedrungen, aber so richtig zündet der erste Titel noch nicht. Leider muss man dies ebenfalls dem nachfolgenden „Over It“ nachsagen, von Hochstimmung ist man doch noch etwas entfernt.

Mit „4 Words (To Choke Upon)“ und „You Want a Battle? (Here's a War)“ kommen endlich härtere Klänge auf die Bühne, was die Menge immerhin deutlich belebt und sogar einen Circle-Pit heraufbeschwört. Frontmann Matthew rafft sich zu „The Last Fight“ gar zum Anheizen auf, was allerdings nicht wirklich etwas daran ändert, dass man hier schon deutlich enthusiastischer Bands gesehen hat. Zumal mit „Letting You Go“ gleich der nächste Titel nachgeschoben wird, der unter die Kategorie Metalcore fürs Radio fällt. Umso willkommener ist das Drum-Solo von Jason Bowld, was endlich wieder antreibt und dem Rest der Band eine kleine Auszeit verschafft. Scheint dieser zumindest kurzzeitig gut zu tun, immerhin wird es zu „Scream Aim Fire“ deutlich ruppiger und man kann gar zu einer Wall of Death ermutigen.

Trotzdem erscheint die Zwischenfrage, ob man denn noch munter sei, durchaus berechtigt, so wirklich will die Stimmung doch nicht überkochen. Letztens Endes obliegt es dem letzten Song „Waking The Demon“, die Laune noch nach oben zu treiben, hier wird nochmal anständig mitgeklatscht und die Fäuste gen Himmel getrieben, unterm Strich ist dies für einen Headliner wohl allerdings zu wenig. Ohne den Walisern ihre musikalischen Qualitäten absprechen zu wollen, das Gezeigte wirkt doch recht glatt und kann nur bedingt überzeugen.

Setlist:

Don't Need You
Over It
Your Betrayal
4 Words (To Choke Upon)
You Want A Battle? (Here's A War)
The Last Fight
Letting You Go
Worthless
Drum Solo
Skin
Scream Aim Fire
Piece Of Me
Tears Don't Fall
Waking The Demon

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