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With Full Force 2018

Rauschende Jubiläumsparty mit ein paar Wermutstropfen

Toxpack liefern Streetcore vom Feinsten

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Donnerstag, 14. Juni

Toxpack

Der Donnerstag startet mit frühsommerlichen Temperaturen und Oceans Ate Alaska, die ebenso auf sich aufmerksam machen wie die nachfolgenden For I Am King. Deren Frontschreierin Alma heizt nicht nur anständig ein, sondern zeigt schon mal an, dass man nicht unbedingt den mächtigsten Körper haben muss, um das Rund komplett kurz und klein zubrüllen.

Und dann ist es schon an den Pechvögeln des vorigen Jahres: Toxpack oblag es im vorigen Jahr den Abbruch des Festivals zu untermalen, um nun des Nachmittags ihren Auftritt nachzuholen. Die Vorfreude darauf scheint ihnen ins Gesicht gemeißelt, schon beim Soundcheck werden erste Fans gegrüßt, denen beim Einstieg mit „Kommerz (Die Geier kreisen weiter)“ gleich noch ein paar Kusshändchen zugeworfen werden. Weitere Liebesbekundungen fallen dann etwas deftiger aus, es werden die Fäuste gereckt und sich anständig zugeprostet. Selbst wenn man feststellt, dass nun eher die Zeit für Kaffee und Kuchen sei, geschieht dies natürlich mit einer Hopfenkaltschale.

Mit „Willkommen im Klub“ läuten die Berliner die nächste Runde des Frühsports ein, passenderweise gibt es nun schon die ersten Pogo-Übungen zu vermelden, welche über den gesamten Gig nicht mehr abreißen wollen. Allerdings lassen die Berliner auch nichts anbrennen, bei „Bis zum letzten Ton“ präsentieren sie sich in einer Front, der man schier nicht widerstehen kann. Hiernach erfreut man sich der Tatsache, nun das erste Mal auf der Mainstage zu stehen, die vorherige Angst, dass niemand auf dem Feld anzutreffen sei, scheint schon längst verflogen und ist zudem nicht ansatzweise zutreffend. Selbst wenn noch reichlich Platz ist, kann man sich einer großen und vor allem gut gelaunten Fan-Schar sicher sein, welcher mit „Was uns verbindet“ gedankt wird.

Bei Verbindungen bleiben Toxpack gleich hängen, immerhin ist es nun an der Zeit, die Vereinigung der verschiedenen Szenen zu feiern. „Cultus Interruptus“ bietet den Soundtrack und als dann auch noch Atze von den Troopers als Gastsänger an den Start geht, gibt es gleich noch einen extra Szenenapplaus zu vermelden. Damit geht der Gig allerdings schon straff dem Ende entgegen, natürlich darf „Auf alte Tage“, welches Bassist Stephan von den Boxen aus anheizt, und „Uhrwerk“ auch hier nicht fehlen. Das abschließende „E.B.S.C.“ wird kräftig abgefeiert, ein geiles Wochenende gewünscht und die versammelte Mannschaft zum Heimspiel am 15. Dezember eingeladen. Wenn man die nicht enden wollenden Gesängen richtet deutet, sollte auch dort ein volles Haus gewährleistet sein.

Setlist:

Kommerz (Die Geier kreisen weiter)
Bastarde von morgen
Willkommen im Klub
Erden, lästern, lügen
Bis zum letzten Ton
Was uns verbindet
Cultus Interruptus
Auf alte Tage
Uhrwerk
E.B.S.C.

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