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With Full Force 2018

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Bestens aufgelegt: Booze & Glory

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Booze & Glory

Am Samstagnachmittag, dem dritten Festivaltag, weiß man bei manchem nicht so genau, ob es der Restalkohol der letzten Tage, der reichliche neuerliche Biergenuss zwecks Flüssigkeitsbedarf bei heißem Sommerwetter oder zu viel Schlagseite vom moshen ist. Völlig egal, Hauptsache der Soundtrack stimmt.

Den liefern ab kurz vor Vier auf der Hardbowl Booze & Glory. Die vier Londoner spielen nach wie vor feinsten Oi-Punk, auch wenn man beim genauen Hinschauen feststellt, dass von der Ur-Besetzung nur noch Sänger Mark übriggeblieben ist. An den eingängigen Mitgröl-Hymnen hat sich dabei allerdings nichts geändert und Neu-Bassist Chema erweist sich zudem als echter Zugewinn für die Bühnenshow.

Los geht es mit „Days, Months, Years“. Sofort setzt vor der Bühne ein Chor aus bierberauschten Kehlen ein, welcher sich von Lied zu Lied zu steigern scheint. Die gute Stimmung lässt sich auch von dem Gerücht nicht trüben, welches Booze & Glory irgendwo im Süden des Landes aufgeschnappt haben, dass man hier im Osten der Republik noch keinen Circle-Pit gesehen hat. Dabei sollten es die weitgereisten Londoner doch besser wissen, schließlich waren sie erst vor drei Jahren das letzte Mal beim Full Force zu Gast. Zur Erinnerung lassen sie es sich aber zum Song „The Day I'm In My Grave“ nochmal vorführen. Die Party erreicht ihren Höhepunkt bei der Hymne von der „London Skinhead Crew“, bei welcher nochmal alle lauthals mitgrölen.

Danach lässt man das Set zu „Only Fools Get Caught“, welches zu einer kleinen Endlosschleife mutiert, ausklingen. Bleibt nur die Frage: Wo gibt es jetzt das nächste Bier, um die Kehle wieder zu ölen?

Setlist:

Days, Months, Years
The Time Is Now
Leave The Kids Alone
Simple
The Day I'm In My Grave
Carry On
Blood From A Stone
London Skinhead Crew
Only Fools Get Caught

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