Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

With Full Force 2018

Rauschende Jubiläumsparty mit ein paar Wermutstropfen

Die Drunken Swallows schmeißen eine Runde Punk-Rock

Zum Thema

Sonnabend, 16. Juni

Es beginnt der letzte Tag des With Full Force und wie schon in den vergangenen Jahren gewohnt, schleppen sich die meisten Besucher etwas träge übers Gelände, selbst wenn zu Beginn Knocked Loose schon für etwas Zündstoff sorgen. Die Sonne und die hochsommerlichen Temperaturen tun ihr übriges, dass sich die meisten lieber irgendwo im Schatten verkriechen.

Drunken Swallows

Diese etwas behäbige Stimmung müssen auch die Oldenburger Punk-Rocker von Drunken Swallows in Kauf nehmen, wobei man bei der Eröffnung glattweg sogar Angst verspürt, dass sie sich dem auch noch anpassen. Glücklicherweise zeigt sich dies schnell als Fehleinschätzung und der Vierer läuft sich schon beim zweiten Titel „Fackelzug des Wahnsinns“ warm. Gitarrist und Sänger Frank begrüßt hiernach erstmal die Zuschauer zum Frühschoppen mit den Drunken Swallows, anzubieten haben sie eine Runde Punk-Rock für alle und mit „Das alte Lied“ wird gleich noch einer nachgeschenkt.

Geboten wird hier geradliniger Punk, der ohne Schnörkel daherkommt und mit einem Bewegungsradius vorgetragen wird, den man ab und an zumindest als vorsichtig beschreiben möchte. Mit „Keine Zeit für irgendwann“ stellen die Nordlichter ihre gerade frisch gepresste Single vor, die tatsächlich schon in einige Gehörgänge gedrungen zu sein scheint. Dabei kann man eh feststellen, dass zwar keine zu große Übermacht an Leuten vor der Bühne steht, sich dafür aber echte Fans eingefunden haben, welche sich unglaublich textsicher zeigen.

Bevor es mit „Ich tu’s für dich“ weitergeht, werden die Anwesenden gleich noch für den Anschluss eingeladen. Die Band hat reichlich Schnaps und Bier im Gepäck und würde davon gerne was abgeben. Sympathischer Zug der Schwalben, die übrigens einen der besten Sounds über die drei Tage absahnen. Mit neuen Pluspunkten im Gepäck geht es hinüber zu „One, Chew, Free, Far“, welches vom Publikum gut unterstützt wird und zu „Da wo du bist“ kommt nochmal anständig Bewegung unters Zeltdach. Damit ist es allerdings schon Zeit für den letzten Song, mit „Sturzflug durch die Republik“ verabschiedet sich der Vierer. Im September erscheint ihr neues Album und anschließend geht es auf Tour, bei denen man mit Sicherheit mehr als dreißig Minuten Spielzeit genießen kann.

Setlist:

Chaospoesie
Fackelzug des Wahnsinns
Das alte Lied
Keine Zeit für irgendwann
Kein Weg zurück
Ich tu’s für dich
One, Chew, Free, Far
Da wo du bist
Im Sturzflug durch die Republik

Seite
comments powered by Disqus

Erneut eine eindrucksvolle Bewerbung um den Titel „Konzert des Jahres“

Vom pinkfarbenen Cover hin zum Boxen

Das Wandern ist des Metallers Lust

Refuge, Teutonic Slaughter und Kadaverficker beim Saunafest

Sag zum Abschied mal so richtig laut Servus

Vor Freunden spielen ist doch auch ganz nett...