Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

With Full Force 2018

Rauschende Jubiläumsparty mit ein paar Wermutstropfen

Feierlaune pur: We Butter The Bread With Butter

Zum Thema

We Butter The Bread With Butter

Wer A sagt, muss auch B sagen. In etwa so dürfte man das nächste Konzert ankündigen, denn direkt nach dem Gig von Eskimo Callboy sind nun die Herrn von We Butter The Bread With Butter am Start. Was für die einen die zweite Partyrunde bedeutet, heißt für andere eine weitere Runde am Getränkestand ausharren. Insofern möchte man die Abfolge als nicht besonders günstig einstufen.

Aber auch hier trifft man auf ein williges Publikum und schon mit dem eingesprochenen Intro erntet man nicht nur die ersten Lacher, sondern lässt die Stimmung schon mal anständig aufkochen. Sparflamme ist nicht ansatzweise angesagt, stattdessen heißt es mit „Ich mach was mit Medien“: Feuer frei und ordentlich was vor den Latz ballern.

Selbst wenn WBTBWB erst vor zwei Jahren das letzte Mal hier waren, ist die Frage, wer sie denn noch kennt, durchaus berechtigt, hielt sich der Metalcore-Vierer doch in der Zwischenzeit mit Auftritten recht bedeckt. Umso erfreulicher ist es doch, dass Gitarrist Marcel sich immerhin zurückerinnert, für alle anderen gibt es zur Vorstellung „Berlin, Berlin!“. Damit ist dem Affen allerdings noch nicht genug Zucker gegeben, gleich werden noch ein paar große Luftballons spendiert und so der Spieltrieb der Anwesenden befriedigt. Zu „Makellos“ darf man hingegen mal auf dem Boden Platz nehmen und sich dann im Springen üben. Bevor die Party allerdings zu sehr ausartet, kündigt Frontmann Paul mal lieber was Düsteres an und schickt den „Exorzist“ gen Feierwillige.

Die gute Laune wird allerdings nicht ausgetrieben, also kann man auch mal einen Klassiker an den Start bringen. Das berüchtigte „Backe Backe Kuchen“ wird angestimmt, nun darf das gesamte Zelt sich im Tanzen in Zeitlupe üben. Klappt bestens und als Belohnung wird nun wieder zu „Alles was ich will“ derbstens abgegangen. Für ein paar Likes mehr hat man sich hier gar einen „Dino Saurier“ als Gast eingeladen, der sich zugleich einen Extraapplaus erspielt. Aber wer da denkt, die Party sei hier schon auf dem Höhepunkt, hat sich scharf geschnitten. Das Deichkind-Cover „Remmidemmi“ lässt das Zelt weiter beben und „Der kleine Vampir“ entpuppt sich als kompletter Selbstläufer. Natürlich darf an dieser Stelle „Meine Brille“ nicht fehlen, was immerhin zum totalen Abriss beiträgt.

Man munkelt, dass noch „Extrem“ als Abschluss gespielt wurde, aber mittlerweile ist es Zeit für Hatebreed, welche sich bereits auf der benachbarten Bühne ankündigen. Doch auch so ist zu vermerken, dass die Berliner einen fetten Gig hinlegten, bei dem sie mit ihrer Spielfreude alles mit sich rissen.

Setlist:

Intro
Ich mach was mit Medien
Pyroman & Astronaut
Berlin, Berlin!
Superföhn Bananendate
Makellos
Exorzist
Backe Backe Kuchen
Alles was ich will
Klicks. Likes. Fame. Geil!
World of Warcraft
Remmidemmi (Deichkind Cover)
Der Kleine Vampir
Meine Brille
Extrem

Seite
comments powered by Disqus

Sag zum Abschied mal so richtig laut Servus

Vor Freunden spielen ist doch auch ganz nett...

Rauschende Jubiläumsparty mit ein paar Wermutstropfen

Bundeswehr-Musikkorps und U.D.O. für den guten Zweck

Delirious und Terrorblade im Rausch der Kanalfahrt

Darkness Drummer Lacky beim Selbstversuch mit dabei

„Deutsch“ ist in und Schumi irgendwie mit dabei