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With Full Force 2018

Rauschende Jubiläumsparty mit ein paar Wermutstropfen

Das With Full Force feiert Jubiläum

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Das With Full Force feiert Jubiläum und dementsprechend hochkarätig ist das Line Up bei der fünfundzwanzigsten Ausgabe ausgefallen. Tatsächlich kann man den Veranstaltern in puncto Billing nur gratulieren, hier trifft sich das Who is who der Metal-, Hardcore- und Punkszene zu einem Geburtstagsständchen der härteren Art und verwandelt die Stadt aus Eisen zu einer riesigen Partymeile, die scheinbar auch wieder mehr Zuschauer verbuchen kann.

Doch bevor man sich komplett der Beweihräucherung hingibt, seien diesmal auch ein paar kritische Worte verloren. Selbst wenn man sich bei der Auswahl an Bands nicht lumpen lässt, der Service fährt beim Jubiläum leider etwas auf Sparflamme. Nun kann man sich schon darüber streiten, ob nun ausgerechnet die geile Location der Big Wheel gestrichen werden musste und die ausgebaute Metal-Hammer-Stage wieder im Sandkasten landet; über den Wegfall von Sanitäranlagen braucht man allerdings wohl keinen Zwist beginnen; wenn man am dritten Tag stellenweise die Luft anhalten muss, um einige Wege zu absolvieren, ist dies nicht wirklich zu akzeptieren. Vielleicht ist hier auch die Security stärker gefragt, aber Zäune, die sich zu Pissoirs entwickeln, sind nicht unbedingt förderlich für das Gesamtflair. Des Weiteren sind Camps eingestampft wurden, was zwar zum Zusammenrutschen der Fans führte, aber ebenso etwas Stau bei der Einfahrt verursachte. Und leider hat sich auch bei der Kommunikations-Informationspolitik sowie beim Shuttleservice nicht viel bewegt. Was man im vorigen Jahr noch der neuen Location und Situation angelastet hat, fällt in diesem Jahr nahe der Toleranzschwelle. Ansagen wie „neue Anweisung“, die ohne Begründung erfolgen, oder ewige Schlangen am Bushaltepunkt machen nicht wirklich Laune.

Damit sei dem Gemecker ein Schlusspunkt gesetzt, im Grunde genommen geht es hier ja eigentlich nur um Musik und die entwickelt sich über drei Tage zur schönsten Nebensache der Welt. Zumal der neu gewählte Termin sich als äußerst günstig erweist, zum einen hat man bestes Festivalwetter und zum anderen umgeht man die lästige Frage, ob eine Fußball-WM den Gigs die Show stehlen muss. Aber immerhin ergibt sich eine gewisse Nähe zum runden Leder, denn auch hier schwächeln Favoriten oder es überzeugen vermeintliche Underdogs in jeder Sekunde der Spielzeit. Da hier nicht auf jede Band eingegangen werden kann, seien stellvertretend die Kubaner Tendencia genannt, die nicht nur eine großartige Vorstellung boten, sondern auch während der restlichen Zeit immer wieder für gute Laune sorgten. Bemerkenswert zeigten sich ebenso Nothing More, die mit einer überragenden Performance einiges an Fans dazu gewonnen haben dürften oder eben auch eine Band wie In This Moment, welche auf extrovertierte Showelemente setzt, und trotz der Übersteigerung gut ankommt.

Wer auch immer hier mit welcher Intention steht: Man darf sicherlich behaupten, dass hier jeder auf seine Kosten gekommen ist und seine musikalische Bandbreite gar erweitern konnte. So kann man getrost jegliches Gejammer „Band X oder Band Y spielt nicht“ schnell beiseite wischen und dem With Full Force auch weiterhin alles Gute wünschen!

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