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With Full Force 2017

Gelungene Premiere der Stadt aus Eisen

   

Knorkator

Garant auf ein Höchstmaß an guter Laune ist definitiv die „meiste Band der Welt“, wen wundert es also, wenn die Boygroup Knorkator schon bei ihrem selbstvorstellenden Intro mit Überschwung gefeiert wird.

Zu „Alter Mann“ lassen Knorkator sogleich das Publikum zu Höchstform auflaufen, Frontmann Stumpen springt im Waldschratkostüm umher, hüpft über die Boxen, zeigt den ersten Handstand und entledigt sich schließlich seines Kostüms, welches unter großem Jubel in die Zuschauer fliegt. Was nach einem Auftakt nach Maß klingt, ist es allerdings nur begrenzt, immerhin zeigen sich Probleme an der Gitarre, die sich auch nach hektischen Hilfsaktionen nicht bereinigen lassen. Selbst nach kurzem Zwischenspiel und einem kleinen Gastauftritt von Stumpens Sohn Teo ist das Thema nicht ganz vom Tisch, was die Berliner doch etwas aus dem Konzept bringt. Trotz der Panne geht es natürlich weiter im Programm und mit allseits bekannten Titeln wie „Ich lass mich klonen“ oder „Der ultimative Mann“, kann man sich auch weiter der Gunst des Publikums sicher sein.

„Böse“ ist für Alf Ator das Zeichen, sich etwas Frust von der Seele zu growlen, währenddessen Stumpen seine Freizeit am Keyboard verbringt und dort den Test startet, ob man selbiges auch mit den Füßen nutzen kann. Schließlich zieht es ihn dann doch zum E-Rollator und damit zu Kreisen über die Bühne, was wiederum zum weiteren Amüsement der Anwesenden beiträgt. Keine Frage also, dass ein „Gefällt es euch?“ mit einem einhelligen „Ja“ beantwortet wird. Der Hinweis auf ein Lied, was du nicht kennst, lässt nicht nur ein Schmunzeln aufkommen, sondern versetzt direkt in Mitgröllaune, der man sich zu „Du nich“ nun lauthals hingibt.

Hiernach heißt es, nach einem kurzen Hinweis auf die vertrödelte Zeit, „Zähneputzen, pullern und ab ins Bett“, dies glücklicherweise nicht für die zahlreichen Liebhaber der Formation. Etwas Zeit verbleibt und die wird mit „Eigentum“ ausgefüllt, bevor Stumpen verkündet, dass es ihm eine Freude ist, hier spielen zu dürfen. Ein letztes Mal darf sich dem Frohsinn gewidmet werden und mit der Weisheit „Wir werden alle sterben“ schreitet man zum Abschluss. Stumpen lässt sich in einem Ring vom Feuerwerk berieseln, gestattet sich einen kurzen musikalischen Ausflug zur „Biene Maja“ und damit sind die Meister der subtilen Scherze am Ende eines Konzerts angekommen, welches zwar nicht ganz glatt lief, aber dennoch überzeugen konnte.

Setlist:

Alter Mann
Ich lass mich klonen
Der ultimative Mann
Ich bin der Boss
Böse
Buchstabe
Du nich
Zähneputzen, Pullern und ab ins Bett
Eigentum
Wir werden alle sterben

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