Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

With Full Force 2017

Gelungene Premiere der Stadt aus Eisen

Callejon

Bei all dem Neuen rund ums With Full Force und all den Debütanten darf man sich bei der 24. Ausgabe allerdings auch wieder an Altbewährten erfreuen. Mit Callejon steht eine Band bereit, die ihren Platz am Stammtisch des Festivals mittlerweile gesichert hat und im Juli ein neues Album bereithält.

Damit darf immerhin erwartet werden, dass der Metalcore-Fünfer auch neues Material vorstellt. Mit „Polar“ vom 2012-er Album „Blitzkreuz“ gibt es zum Start erst mal Bekanntes und kaum erklingen die ersten Töne, erschallt schon der erste Ruf „lauter“. Wenn man diesen klar und deutlich aus dem Publikum vernimmt, kann man dies durchaus ebenso unterschreiben, zumal Callejon anfangs auch immer wieder auf ruhige Töne setzen. Tatsächlich hat man das Gefühl, dass die fehlende Dezibelzahl sich doch etwas auf die Euphorie der Anwesenden auswirkt, vielleicht beschleicht die hinteren Reihen eher das Gefühl von Lagerfeueratmopshäre denn eines Metalcore-Abrisses.

Die Lautstärke wird trotzdem nicht nachreguliert, aber immerhin schaffen es Callejon spätestens mit dem vierten Titel „Blitzkreuz“, die Leute komplett für sich zu gewinnen. Was hier schon prächtig funktioniert, steigert sich im Anschluss mit dem Fettes Brot-Cover „Schwule Mädchen“. Eine ordentliche Ladung an Crowdsurfern schwebt über das Feld und beschert der Security damit anständig Arbeit. Ordentlich was zu verarbeiten haben von nun an auch die Ohren, denn die versuchen krampfhaft, das hiesige Geschehen vom Soundcheck nebenan zu trennen. So wird sich ein Großteil an den brandneuen Song „Noch einmal“ kaum noch erinnern, selbst wenn der über ein gutes Mitgrölpotenzial verfügt.

Mitsingen ist beim nachfolgenden „Kind im Nebel“ ebenfalls die Devise, immerhin wird den Zuschauern dafür reichlich Platz geboten, um dann mit „Fandigo“ ein weiteres Mal neues Material einzustreuen. Als Frontschreier BastiBasti zur Wall of Death ruft, kommt wieder Bewegung ins Rund, wenngleich der rechts vor der Bühne Stehende den Titel nur noch in Fragmenten mitbekommt und somit nur ein Tipp auf „Snake Mountain“ zugelassen wird. Die Wohnzimmerlautstärke rächt sich nun endgültig, mittlerweile sind Swiss & die Andern auf der benachbarten Hardbowl dazu übergegangen, ihr Liedgut halbwegs komplett zu testen, was wiederum zu einer größeren Abwanderungswelle hin zu ihnen sorgt.

Die Ansage und die ersten Töne von „Schrei nach Liebe“ sind kurz wahrnehmbar, bevor man sich wieder den herüberschwappenden Klängen beugen muss. Die Wahrscheinlichkeit, dass hier noch ein Titel folgte, möchte man als groß einschätzen, allerdings ergab sich der anwesende Schreiberling dem Soundirrsinn und wandert nun auch gen Zelt ab.

Setlist (ohne Gewähr):

Polar
Dunkelherz
Utopia
Blitzkreuz
Schwule Mädchen
Noch einmal
Kind im Nebel
Fandigo
Snake Mountain
Schrei nach Liebe

Seite
comments powered by Disqus

Wolken mit Gesichtern oder Jesus auf einem Pfannkuchen

Hinzu kommen Borknagar, Wolfheart und Hinayana

Neues Album und Tour im nächsten Jahr

Sieben Alpha-Hein-Mücks

Doomiges Live-Konzert in eine mögliche neue Normalität

Der Erstlingsroman des Musikers kann sich sehen lassen

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna