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With Full Force 2017

Gelungene Premiere der Stadt aus Eisen

Royal Republic

Mit Royal Republic kündigt sich eine weitere Band aus Schweden und zugleich eine monströse Portion Rock’n’Roll an. Die vermeintlich seichteste Formation des Festivals sieht sich am Samstagabend einem eher als überschaubar zu definierenden Rund entgegen. Mag sein, dass sie einigen zu ruhig erscheinen oder man sich schwer zwischen ihnen und Psychopunch entscheiden kann, auf jeden Fall ist das Feld bei weitem noch nicht gefüllt.

Allerdings zeigt sich schon beim Einstieg mit „When I See You Dance With Another“, dass der Old-School-Rock’n’Roll gar nicht so sanft ist, wie vorher angenommen. Das Ganze hat anständig Drive, zudem klingen Royal Republic hier doch um einiges rauer als auf ihren Alben. Zu einem bemerkenswert klaren Sound lässt der Schweden-Vierer auch schnell die Puppen tanzen und da sich Frontmann Adam Grahn auch noch als großartiger Entertainer präsentiert, hat man zügig die Zuschauer auf der Seite. Einen hat er sich beizeiten ausgeguckt, immerhin ziert ihn ein schönes Bandana, es wird ein längerer Dialog aufgebaut und von da an steht nun Torsten ganz oben auf der Beobachtungsliste des Sängers.

Bei „Make Love Not War“ gibt es einen kleinen Ausflug zu „Sexmachine“ von James Brown, Drummer Per Andreasson legt derweil mal ganz entspannt die Füße nach oben, trommelt trotzdem weiter und zu „Weekend-Man“ kommt gar etwas Hard-Rock-Feeling auf. Adam lässt auch weiterhin nicht die Konversation mit den Zuschauern außer Augen, grüßt sie zwar auch schon mal mit „was geht ab, ihr traurigen Würstchen?“, um sogleich von der besten Sex-Waffe der Welt zu berichten. Die hängt auch schon um den Hals und damit wird klar, dass „Addictive“ in einer Akustik-Version zu hören ist. Auch hier können Royal Republic noch mal überraschen, die fast schon A-Capella-Version wird tatsächlich in einer verdammt guten Qualität dargebracht, vor der man auch mal den Hut ziehen darf.

„Baby“ kommt wieder etwas schmissiger daher und lässt immerhin einige Matten schwingen. Da wundert es eigentlich nicht mehr, dass nun sogar die ersten „Royal Republic“-Chöre angestimmt werden. Die setzen gleich noch einen drauf und geben „Battery“ von Metallica zum Besten. Das anschließenden „Danke, ich seh euch dann am See“ lässt allerdings nichts Gutes vermuten. Mit „Full Steam Spacemachine” verabschieden sich die Schweden nach einer starken Vorstellung, die man sich tatsächlich mal geben kann.

Setlist:

When I See You Dance With Another
Walk!
Make Love Not War
Strangers Friends Lovers Strangers
Underwear
Weekend-Man
Addictive
Kung Fu Lovin'
Baby
Tommy-Gun
Battery (Metallica-Cover)
Full Steam Spacemachine

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